Fantasy Football Starts & Sits – Woche 7

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Lesezeit: 6 Minuten

Mit unseren Start/Sit-Empfehlungen möchten wir euch ein paar Spieler näherbringen, mit denen ihr eure Fantasy Football Matchups gewinnen könnt. Hierbei sei erwähnt, dass diese Empfehlungen dem PPR Scoring unterliegen. Sie stellen keine Garantie dar und spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider. 

Quarterbacks

Start ‘Em

Davis Mills, Houston Texans

Dies ist wahrscheinlich ein klassischer Bye-Week- und Deep-League-Pick, aber ich werde mich diese Woche für Davis Mills als Quarterback aussprechen. Mills Leistung in dieser Saison war bislang ein ständiges Auf und Ab. Nun trifft er aber auf eine Raiders-Defense, die für Quarterbacks 25 Punkte pro Spiel zulässt. Da Mills gerade aus einer Bye-Week kommt, gehe ich davon aus, dass Mills gegen diese schwächelnde Raiders-Mannschaft eine solide Leistung zeigen wird.

Jimmy Garoppolo, San Francisco 49ers

In der Bye Week muss man manchmal verrückte Dinge tun. Jimmy Garoppolo diese Woche aufzustellen ist nicht wirklich verrückt, denn er trifft auf die Chiefs, die in dieser Saison die drittmeisten Fantasy-Punkte für Quarterbacks zulassen (21,92). Ganz zu schweigen davon, dass Garoppolo in den letzten beiden Spielen jeweils zwei Touchdowns und mehr als 250 Yards geworfen hat.

Sit ‘Em

Taylor Heinicke, Washington Commanders

Carson Wentz wurde am Finger operiert und wird mindestens die nächsten vier Wochen ausfallen. In seiner Abwesenheit wird Taylor Heinicke voraussichtlich der Starter sein. Heinicke hat bewiesen, dass er als Ersatzmann brauchbar ist und sogar einige solide Starts hingelegt. Bei seinem ersten Start in dieser Saison wird er jedoch auf eine sehr starke Packers-Defensive treffen, die nur 11 Punkte pro Spiel für gegnerische Quarterbacks zulässt. Heinicke könnte in den nächsten Wochen ein anständiger Starter sein, aber nicht in Woche 7.

Trevor Lawrence, Jacksonville Jaguars

Nach einer großartigen Leistung in Woche 6 sollte Trevor Lawrence schnell auf die Bank verschoben werden – oder zu einem hohen Kurs getradet werden. In den letzten beiden Wochen hielten die Giants Aaron Rodgers und Lamar Jackson in Schach. Tatsächlich hat seit Woche 1 kein Quarterback mehr als 222 Yards gegen sie geworfen. Das Matchup mit Denver in der nächsten Woche macht ihn auch für Woche 8 zu einem Sit-Kandidaten.

Running Backs

Start ‘Em

Tony Pollard, Dallas Cowboys

Die Dallas Cowboys sind eine zähe Nummer, vor allem ihre Running Backs. Tony Pollard hat letzte Woche gegen die Eagles mit 13 Touches sein Saisonhoch erreicht. Sowohl seine Yards pro Carry als auch seine Yards pro Catch waren zwar rückläufig (4 Yards pro Carry sowie 2,7 Yards pro Catch), aber das lag eher an der starken Defense der Eagles als an anderen Faktoren. Diese Woche trifft er auf die Lions, die in der Liga mit 28 Punkten pro Spiel für Running Backs und fast 40 Punkten für Wide Receiver führend sind. Mit seinen Touches im Aufwärtstrend und diesem Matchup gehe ich von einem starken Spiel von Pollard aus.

Eno Benjamin, Arizona Cardinals

Zunächst einmal sollte man die miesen 2,5 Yards pro Carry von letzter Woche vergessen. Eno Benjamin wird viele Touches bekommen, wie die 18, die er in Woche 6 hatte. “Opportunity is King” im Fantasy Football. Noch vor zwei Wochen ließ dies Saints-Defense 142 Rushing Yards bei 16 Carries von Rashaad Penny und Kenneth Walker zu. Nach einer enttäuschenden Woche ist es schwierig, einen Spieler wie Benjamin zu starten, aber es könnte sich lohnen.

Sit ‘Em

Clyde Edwards-Helaire, Kansas City Chiefs

Clyde Edwards-Helaire startete mit einem Paukenschlag in die Saison und zeigte eine wirklich gute Leistung im Running und Receiving Game. Die letzten beiden Spiele waren jedoch nicht mehr so erfolgreich. Er hat zwar immer noch eine anständige Anzahl von Touches, aber seine Yards pro Carry lagen in den letzten zwei Wochen nur bei 2,67. Gegen eine 49er-Defense, die nur 17 Punkte pro Spiel für Running Backs zulässt, ist das kein gutes Matchup, also sollte man diese Woche auf Helaire verzichten.

James Robinson, Jacksonville Jaguars

In den letzten drei Spielen sah James Robinson mit 30 Carries und nur 3,7 Yards pro Versuch regelrecht lahm aus. Da Travis Etienne in dieser Zeitspanne durchschnittlich 6,8 Yards bei 28 Carries erzielt hat, sieht es für Robinson noch düsterer aus. Mit den Giants, die weniger als 20 Fantasy-Punkte pro Spiel auf der Position zulassen, kann man wahrscheinlich anderswo leicht ein höheres Ceiling finden.

Wide Receiver

Start ‘Em

Michael Pittman, Indianapolis Colts

Die Colts schienen in den letzten Wochen mit dem Ausfall von Jonathan Taylor ein wenig zu kämpfen zu haben, aber vergangene Woche kamen sie wieder in Schwung. Michael Pittman erlebte einen enormen Aufschwung, als er 16-mal angeworfen wurde und davon 13 Pässe für 134 Yards fing. Wenn man dann noch einen Touchdown hinzufügt, ist das eine erstklassige Fantasy-Produktion. Die Colts treffen diese Woche auf die Titans, die 44 Punkte pro Spiel für Wide Receiver zulassen. Ich erwarte diese Woche großes von Pittman.

Brandin Cooks, Houston Texans

Eigentlich wollte ich Alec Pierce hier aufstellen, aber ich dachte, es wäre ein bisschen übertrieben, einen weiteren Receiver der Colts zu empfehlen. Ein ebenso solider Pick ist Brandin Cooks. Die Raiders-Defense tut sich schwer gegen Wide Receiver. In Woche 5 kamen Mecole Hardman und Marquez Valdes-Scantling zusammen auf 163 Receiving-Yards bei zehn Catches. Bei so vielen Wide Receivern, die in dieser Woche pausieren, könnte es ein kluger Schachzug sein, Cooks zu starten.

Sit ‘Em

Christian Kirk, Jacksonville Jaguars

Ich mochte Christian Kirk zu Beginn der Saison sehr, aber sein Wert ist in den letzten drei Wochen mit durchschnittlich 5,9 Fantasy-Punkten pro Spiel stark gesunken. Seine Targets sind in dieser Zeit ebenfalls auf 5,6 pro Spiel gesunken, verglichen mit neun pro Spiel in den ersten drei Wochen. Nun warten die New York Giants, die nur 23 Punkte pro Spiel für Wide Receiver zulassen. Kirks Zahlen waren zuletzt alles andere als gut, und dieses Matchup wird sie nicht besser machen. Kirk sollte diese Woche auf der Bank Platz nehmen.

Jerry Jeudy, Denver Broncos

Bei all den Problemen der Offense der Denver Broncos ist es schwer, sich darauf zu verlassen, dass irgendeiner von ihnen in einer bestimmten Woche etwas annährend Produktives auf die Beine stellt. Die Qualität der Targets ist einfach nicht vorhanden und Jeudys Zahlen zeigen das. Seit seinem großen Erfolg in Woche 1 hat er nur 13 von 29 Targets gefangen. Das ist weniger als die Hälfte! Ob es nun an Russell Wilsons schlechten Pässen liegt oder an Jeudys Unfähigkeit, sie zu fangen – ich würde auf keinen Fall einen der beiden in nächster Zeit starten.

Tight Ends

Start ‘Em

Gerald Everett, Los Angeles Chargers

Gerald Everett hatte am Montagabend gegen Denver nicht gerade die beste Bilanz, er fing fünf Pässe für 29 Yards, aber die Offense der Chargers hatte insgesamt zu kämpfen. Erfreulich ist, dass Everetts Einsatz im Passspiel in den letzten Wochen stetig zugenommen hat. Er trifft nun auf eine Seahawks-Defensive, die pro Spiel 24 Fantasy-Punkten für Tight Ends zulässt und damit den Spitzenplatz in der Liga belegt. Es gibt also keinen besseren Zeitpunkt, um diese Woche mit Everett einen Versuch zu wagen.

Daniel Bellinger, New York Giants

Wenn man Tight Ends streamt, sollte man immer auf die Targets achten. Daniel Bellingers Targets stiegen zuletzt auf fünf, nachdem er in den zwei Wochen zuvor nur drei hatte. Dieser Rookie-Tight End hat ein ordentliches Potential, denn die Wide Receiver der Giants scheinen einfach nicht fit zu bleiben. Hinzu kommt, dass die Jaguars letzte Woche sechs Catches für 65 Yards und einen Touchdown zuließen. Darüber hinaus hat Bellinger 80 Prozent der Tight-End-Targets in den letzten vier Spielen gesehen. Er ist somit definitiv eine Überlegung wert in dieser Woche.

Sit ‘Em

Robert Tonyan, Green Bay Packers

Im Großen und Ganzen haben die Packers in dieser Saison bisher noch nicht gut ausgesehen. Letzte Woche gegen die Jets war wirklich schlecht. Einer der wenigen Lichtblicke war Robert Tonyan mit seinen 10 Targets. Die Defense der Commanders ist jedoch sehr gut gegen Tight Ends und lässt nur 6 Fantasy-Punkte pro Spiel für diese Position zu. Da die Leistungen der Tight Ends in dieser Saison sehr schwer vorherzusagen sind, nehme ich es niemandem übel, wenn Tonyan startet. Allerdings würde ich mich nach anderen Optionen umschauen.

Mike Gesicki, Miami Dolphins

Man sollte die beiden Touchdowns, die Mike Gesicki in Woche 6 erzielte, nicht überbewerten, denn sie waren das Resultat des Passspiels von Teddy Bridgewater – kurz und über die Mitte des Feldes. Mit der wahrscheinlichen Rückkehr von Tua Tagovailoa in dieser Woche liegt der Fokus im Passspiel wieder auf den Wideouts. Tatsächlich sind die Tight Ends die einzige Position, die die Steelers in dieser Saison in Bedrängnis bringen konnten. Wenn ihr Gesicki noch auf eurem Roster habt, solltet ihr ihn dennoch lieber verkaufen, als ihn zu starten.

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Christian Naß
Fantasy Football Experte mit einer Schwäche für Underdogs.

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