Fantasy Football Starts & Sits – Woche 6

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Mit unseren Start/Sit-Empfehlungen möchten wir euch von nun an wieder regelmäßig ein paar Spieler näherbringen, mit denen ihr eure Fantasy-Matchups gewinnen könnt. Hierbei sei erwähnt, dass diese Empfehlungen dem PPR Scoring unterliegen. Sie stellen keine Garantie dar und spiegeln lediglich die Meinung des Autors wider. 

Quarterbacks

Start ‘Em

Jimmy Garoppolo, San Francisco 49ers

Es sieht so aus, als ob Jimmy Garoppolo wieder ein brauchbarer NFL-Quarterback ist. In seinen drei Starts hat er im Durchschnitt 17 Pässe für 234 Yards und einen Touchdown erzielt. Nichts, was einen vom Hocker haut, aber dennoch solide Zahlen. Er steht diese Woche einer Falcons Defense gegenüber, die fast 20 Fantasy-Punkte pro Spiel zulässt, was Garoppolo in dieser Woche zu einem guten Start macht. 

Kirk Cousins, Minnesota Vikings

Wenn ihr nach einem Quarterback sucht, der für einen fabelhaften Fantasy-Football-Tag sorgen könnte, braucht ihr nicht weiterzusuchen. Kirk Cousins reist nach Miami. Die Defense der Dolphins hat in der Saison 2022 die zweitmeisten Fantasy-Punkte für die Position des Quarterbacks und gleichzeitig 285,6 Passing Yards pro Spiel zugelassen. Wenn ihr zwischen zwei Quarterbacks schwankt, solltet ihr euch für denjenigen entscheiden, der in Woche 6 eine Top-6-Leistung abliefern könnte, und das ist Cousins. 

Sit ‘Em

Matt Ryan, Indianapolis Colts

Falls man wirklich noch einen Grund gesucht hat, um Matt Ryan zu sitten, dann sind es die Jacksonville Jaguars. Ryan hat seit Saisonbeginn mächtig zu kämpfen, und die Jaguars haben bislang gegen gegnerische Quarterbacks eine dominante Rolle gespielt. Die Jags lassen nur 12 Punkte pro Spiel für Quarterbacks zu. Ihr könnt Matt Ryan also ruhig sitten, wenn nicht sogar droppen.

Russell Wilson, Seattle Seahawks

Alle Fantasy-Manager, die dachten, dass Russell Wilson in Denver wieder zum Star-Quarterback aufsteigen würde, müssen einen Gang zurückschalten. In fünf Spielen hat er nur vier Touchdowns geworfen, während er im Durchschnitt nur 228,5 Passing Yards pro Spiel erzielt hat. Solange er nicht beweist, dass er es immer noch drauf hat, solltet ihr ihn auf die Bank verbannen. 

Running Backs

Start ‘Em

A.J. Dillon, Green Bay Packers

Wer bisher mit A.J. Dillon in seinen Fantasy-Aufstellungen gespielt hat, wurde enttäuscht. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. In Woche 6 gegen die Jets könnte es endlich wieder in die richtige Richtung gehen. Die Packers werden diese Woche die Gelegenheit haben, sich auf das Laufspiel zu konzentrieren. Die Jets sind in dieser Saison eher im Mittelfeld der Rushing Defenses zu finden. Und nach der enttäuschenden Niederlage im London Game werden die Packers in Woche 6 auf eine Revanche gegen das andere New Yorker Team aus sein. 

Melvin Gordon, Denver Broncos

In der vergangenen Woche spielte Melvin Gordon auf mehr als 50 % der Snaps und konnte 15 Rushing-Versuche und drei Targets für sich verzeichnen. Die Broncos treffen in dieser Woche auf die Chargers, die 32 Punkte pro Spiel für Running Backs zulassen. Wenn diese Broncos Offensive endlich zu sich selbst finden kann, könnten alle Gordon-Owner die Nutznießer sein. 

Sit ‘Em

Najee Harris, Pittsburgh Steelers

Die Offense der Pittsburgh Steelers sieht nicht gut aus und Harris scheint in die falsche Richtung zu tendieren. Im vierten Viertel gegen die Bills stand Harris nicht einmal auf dem Feld. Nun steht ihm ein weiteres entmutigendes Matchup mit den Bucs bevor, die nur 16 Punkte pro Spiel für Running Backs geben. Wenn es möglich ist, versucht, Harris diese Woche zu sitten.

Cam Akers, Los Angeles Rams

Alle wollten sehen, dass Cam Akers von seiner Achillessehnenverletzung zurückkehrt und die Reihe der früheren Ballträger durchbricht, die ihre Karriere nicht wieder in Schwung bringen konnten. Trotz seiner Einsatzzeiten und des Vertrauens seiner Trainer ist das aber nicht der Fall. Akers erreicht bisher im Durchschnitt nur 2,96 Yards pro Carry und hat keine Anzeichen dafür gezeigt, dass er seine frühere Form erreicht. Die Rams geben ihm zwar immer wieder den Ball, allerdings, ohne dass er dadaruch fantasy-relevant werden würde. Sogar gegen die Panthers-Defense, die in Woche 5 drei Running Backs scoren ließ, solltet ihr ihn nicht starten.

Wide Receiver

Start ‘Em

Alec Pierce, Indianapolis Colts

In den letzten beiden Spielen hat Alec Pierce durchschnittlich 80,5 Receiving Yards erzielt. Der Rookie hat in den letzten vier Spielen 60 Receiving Yards mehr erzielt als Michael Pittman – und das mit einem Catch weniger. In den letzten beiden Spielen konnte er 12 Pässe fangen, gegenüber nur acht von Pittman. In dieser Woche sollte Pierce daher ein Must-Start sein. 

George Pickens, Pittsburgh Steelers

Ein Lichtblick bei der Niederlage der Steelers gegen die Bills war, dass Kenny Pickett gegen eine starke Bills-Defensive recht passabel aussah. George Pickens war dabei sein Go-to-Receiver. Die Bucs geben 32 Punkte pro Spiel an Receiver ab und da es schwer sein wird, gegen die Bucs den Ball zu laufen, sollten die Steelers viel passen.

Sit ‘Em

Curtis Samuel, Washington Commanders

Curtis Samuel hat die Saison ziemlich gut begonnen, aber seine Produktion ist seitdem stetig gesunken. Er führt das Team zwar immer noch bei den Targets an, macht aber nicht viel mit diesen Targets, die im Durchschnitt nur 4,5 Yards tief sind. Auch im Laufspiel kommt er nicht mehr so oft zum Einsatz wie zu Beginn des Jahres. Zudem trifft er in Woche 6 auf eine Bears-Defense, die weniger als 30 Punkte pro Spiel für Receiver zulässt.

Christian Kirk, Jacksonville Jaguars

Nach einem furiosen Start haben sich die Aussichten für Christian Kirk in den letzten Wochen stark verschlechtert. Er konnte nur drei von 12 Pässen fangen, nachdem er in den ersten drei Spielen jeweils sechs Receptions verbuchen konnte. Die gastgebenden Colts lassen außerdem die wenigsten Fantasy-Punkte für Wide Receiver zu.

Tight Ends

Start ‘Em

Taysom Hill, New Orleans Saints

Taysom Hill wird diese Woche sicherlich einer der heißesten Waiver Wire Pickups gewesen sein. Es ist zwar ziemlich unwahrscheinlich, dass er wieder vier Touchdowns erzielt, aber er ist ein ziemlich solider Tight End-Stream mit fünf Rushing Scores in drei seiner vier Spiele. Die Tatsache, dass er von Zeit zu Zeit auch als Passer eingesetzt wird, verleiht ihm einen zusätzlichen Wertzuwachs. Die schiere Verwendung von ihm bei Trickspielzuügen macht ihn von Woche zu Woche interessant.

Zach Ertz, Arizona Cardinals

Es gibt kaum einen Spieler so gutes Jahr hat wie Zach Ertz. Er gehört zu den fünf besten Tight Ends der Liga, wenn es um die Regelmäßigkeit seiner Fantasy-Punkte geht. Darüber hinaus wird häufig von seinem Quarterback angepeilt. Die Seahawks geben zudem mit 26 Punkten pro Spiel die mit Abstand meisten Fantasy-Punkte an Tight Ends ab. Ertz ist ein sehr starker Start in dieser Woche.

Sit ‘Em

Kyle Pitts, Atlanta Falcons

Enttäuschte Besitzer von Kyle Pitts (mich eingeschlossen) hatten die leichte Entscheidung, Pitts letzte Woche wegen einer Verletzung auf die Bank zu setzen. Diese Woche ist es ein bisschen schwieriger. Pitts hat in der laufenden Saison  nicht ansatzweise die gleiche Verwendung erfahren, geschweige denn Produktion gehabt wie letztes Jahr. Und es könnte in dieser Woche gegen die Rams noch schlimmer werden. Die Rams geben weniger als 5 Punkte pro Spiel für Tight Ends ab. Daher sollte Pitts in Woche 6 lieber wieder auf der Bank Platz nehmen. 

George Kittle, San Francisco 49ers

George Kittle hat seit Woche 12 im Jahr 2021 keinen Touchdown mehr erzielt und ist seit Woche 14 desselben Jahres in keinem Spiel mehr über 47 Receiving Yards hinausgekommen. Die 49ers brauchen Kittles Spielmacherfähigkeiten nicht, um Spiele zu gewinnen, da sie mit seinen Run-Blocking-Fähigkeiten als Tight End zufrieden sind. An diesem Punkt ist Kittle für Fantasy Football irrelevant geworden.

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Christian Naß
Fantasy Football Experte mit einer Schwäche für Underdogs.

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