Triple Coverage blickt auf die zweite Reihe im College Football

Teil der der College-Football-Fragerunde mit Jan Weckwerth und Thomas Psaier.

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Am letzten Wochenende haben wir uns mit den allgemeinen Entwicklungen im College Football, den neuen Coaches sowie einigen Topfavoriten auf den Landesmeistertitel beschäftigt. Heute geht es etwas Spezieller um einige interessante Teams und Prospects aus der SEC, Big 12, Big Ten und ACC.

#14 Big 12: Oklahoma war unter Lincoln Riley ein Dauergast im Playoff-Rennen, fühlte sich aber nie wie ein richtig kompletter National Title Contender an. Ist nach dem Abgang des Wunder-Coaches nun ein Shift hin zu mehr Defense zu erwarten?

Jan Weckwerth: Bei einem Defense-Genie wie Brent Venables ist das eigentlich zu erwarten. Allerdings kann man Riley nicht vorwerfen, dass er sich nicht händeringend um eine Verbesserung seiner Verteidigung bemüht hätte, da er ja merkte, dass diese Unit ihm wiederholt die reelle Chance auf eine National Championship gekostet hat. Daher eiste er DC Alex Grinch von Ohio State los und war von ihm so überzeugt, dass er ihn nun kurzerhand ins südliche Kalifornien mitnahm.

Anyway, zurück zu Oklahoma: Sofortige signifikante Verbesserungen sind sicherlich nicht zu erwarten, da die Spieler erst einmal die vielen komplexen Adjustments von Venables verinnerlichen müssen. Das dauert erfahrungsgemäß, und gerade in der Secondary sieht das doch noch eher dünn aus.

Ich rechne aber mit einer schlagkräftigen Offense unter dem neuen OC Jeff Lebby. Der installierte zuvor bei Ole Miss gemeinsam mit Lane Kiffin eine ziemlich variable hurry-up Offense, die je nach Matchups passlastig, lauflastig oder sogar QB-lauflastig ausfallen konnte. Mit Transfer QB Dillon Gabriel von UCFs Hyperspeed-Offense hat er auf jeden Fall einen Passer zur Verfügung, der sich mit extremen hurry-up Offenses bestens auskennt.

#15 Big 12: Texas fühlte sich in Jahr 1 unter Steve Sarkisian ein paar Wochen lang an wie “auf Kurs”. Dann implodierte die Mannschaft nach 18-Punkte-Führung gegen Erzfeind Oklahoma und stürzte auf 5-7 Bilanz ab. Im Anschluss marschierte Sarkisian mit Schaufel und Mistgabel durch den Laden und krempelte den kompletten Kader um. Werden wir schon 2022 bessere Resultate sehen?

Jan Weckwerth: Sollten wir, allein wegen der Skillpositionen in der Offense. Alle warten auf das Debüt von QB Quinn Ewers, der nicht nur mit seiner sensationell stylishen Vokuhilafrisur aufwartet, sondern schlicht als eines der größten Quarterback-Talente jemals gilt (mit dem perfekten Recruiting-Score von 1.0000, den zuvor nur Vince Young erhielt).

Ewers hat sich ein Jahr bei Ohio State fit gehalten (und sich nebenbei eine goldene Nase verdient) und ist nun zurück in der Heimat, um eben jenes Texas zurückzuführen. Mit Bijan Robinson steht der wohl beste RB im College Football neben ihm im Backfield, ein echter Gamechanger, der auch als Receiver brandgefährlich ist. Der exzellente Speedster WR Xavier Worthy rundet das Triplet der Longhorns ab.

Dazu bietet die Offense weitere spannende Receiver und zwei hochtalentierte TEs auf, so dass Sark eigentlich seine ganze Kreativität in Play Designs ausspielen lassen kann. Wenn die Defense zumindest durchschnittlich agiert (wofür es allerdings eine Steigerung benötigt), sollten die Longhorns deutlich besser abschneiden.

#16 Big 12: Oklahoma State war letztes Jahr Zentimeter vom Conference-Gewinn entfernt. Für den letzten ganz großen Schritt muss die Protection für QB Sanders besser werden und die Defense nach dem Coordinator-Wechsel ihren Level halten. Realistisch oder nicht?

Jan Weckwerth: Für mich eher unrealistisch, allein weil noch einiges weiteres dazukommen müsste. QB Spencer Sanders benötigt nicht nur bessere Protection, sondern muss vor allem konstanter werden und nicht immer zwischen dem dynamischen dual-threat Playmaker Sanders und dem Sanders mit den grotesken Schnitzern hin- und herwechseln. Darüber hinaus sind die Skill Positions etwas ausgedünnt, ein richtiger Difference Maker – vielleicht außerhalb von WR Brennan Presley – müsste sich erst entwickeln.

Vor allem aber sehe ich die Defense etwas skeptischer. Ich war ein großer Fan des vorigen DC Jim Knowles, der ein ungewöhnlich aggressives Scheme für die Big 12 spielen ließ. Sein Nachfolger Derek Mason ist ein erfahrener Defense-Stratege, setzt allerdings auf andere Schwerpunkte (mehr Off Coverage, einige Off Man-Konzepte), an die sich die neuformierte Secondary erst gewöhnen muss. Alle fünf Secondary-Starter (sowie beide Linebacker) sind weg, das kann normalerweise nicht einfach so aufgefangen werden. Klare Stärke der Defense ist der Passrush um die DEs Brock Martin und Freshman-Sensation Collin Oliver sowie DE/DT Tyler Lacy. Doch das allein wird bei aller Klasse nicht genügen.

#17 Big Ten: Inwiefern hat die letzte Saison deine Meinung zu Jim Harbaugh beeinflusst? Gibt es irgendeine Chance, dass Michigan auch heuer Ohio State gefährlich werden kann?

Jan Weckwerth: Nö, groß geändert hat sich meine Meinung über Jim Harbaugh eigentlich nicht. Er wird nie mein favorisierter Coach werden, dennoch habe ich mich zumindest ein wenig mit ihm und seinem Team freuen können, dass man endlich einmal den übermächtigen Rivalen in einem legendären Spiel in die Knie zwingen konnte.

Für die kommende Saison sehe ich allerdings nur geringe Chancen auf eine Wiederholung. Die Offense könnte auf ähnlichem Niveau performen, benötigt aber eventuell eine Öffnung aufgrund der Abgänge in der O-Line und von Powerback Haskins. Könnte mir vorstellen, dass wir mehr horizontale Pass Plays erleben – und womöglich auch mehr QB-Runs mit Backup/Co-Starter J.J. McCarthy.

Das größte Problem wird jedoch darin bestehen, die beiden DEs Aidan Hutchinson und David Ojabo ansatzweise zu ersetzen. Interessanterweise gehörten die Wolverines trotz dieser Topstars nicht einmal zu den besten Passrush-Teams, weil ansonsten quasi nichts ging – und das, obwohl gerade Ojabo ausgiebige Pausen erhielt. Hier muss irgendwer aus dem Nichts emporschießen, denn dieses Defense-System mit viel Man-Coverage außen ist auf eine gewisse Pressure angewiesen.

#18 Big Ten: Was braucht es, damit Wisconsin endlich mal wieder die Granden der Big Ten nicht bloß ärgert, sondern in echte Bedrängnis bringen kann?

Jan Weckwerth: Ich würde es anders formulieren: Was Wisconsin mit seinen bescheidenden Mitteln und nicht gerade herausragenden Recruiting-Rankings Jahr für Jahr auf die Beine stellt, verdient meinen höchsten Respekt. Die Badgers verfolgen in Offense und Defense ein klares System, das manchmal konservativ erscheinen mag, aber schwer zu bezwingen ist. Sounder, disziplinierter Football hat definitiv seinen Platz im College. Insbesondere die Defense von DC Jim Leonhard war letztes Jahr trotz nicht gerade überragendem Talent eine echte Augenweide.

Für den ganz großen Schritt nach vorne bräuchte es zum einen allgemein mehr Talent (sprich: bessere Recruits), und spezifisch für die Offense einen Quarterback, der mehr ist als ein solider Verwalter. Viele erwarteten genau dies von QB Graham Mertz, doch nach einem starken Auftakt 2020 baute er mehr und mehr ab und war letzte Saison eher eine Schwachstelle, die möglichst versteckt werden musste. Die physische O-Line und die traditionell bärenstarken RBs wie aktuell Braelon Allen werden die Offense eh tragen, aber ein komplementäres Passspiel wäre schon nötig, um gelegentlich einen Shootout mitgehen zu können, wenn die eigene Defense gegen die explosivsten Offenses mal Probleme bekommt.

Dennoch: Die Badgers sind für mich der Favorit in der Big Ten West und sollten sich nach zwei Jahren Unterbrechung mal wieder die Krone sichern.

In meiner Big Ten West-Preview habe ich mich noch deutlich ausführlicher mit den spezifischen Ansätzen und Schemes der Badgers auseinandergesetzt.

#19 Penn State: Knackiger Schedule, einige Abgänge, aber frischer Look in der Defense und ein wieder gesunder QB Sean Clifford: Kann sich Happy Valley neben der Party auch mal wieder auf sportliche Erfolgserlebnisse freuen?

Jan Weckwerth: Penn State befindet sich im erweiterten Kreis, mehr sehe ich aber (noch) nicht. HC James Franklin muss die Offense dringend in Gang bekommen. Clifford ist mir zu inkonstant, auch wenn er die ganz groben Fehler abgestellt hat, das Laufspiel krankt die letzten Jahre, und Top-WR Jahan Dotson ist in der NFL. Keine leichte Aufgabe. Mit dem physischen YAC-Slot Parker Washington und dem vertikalen outside WR Mitchell Tinsley (Transfer von der Passgeballer-Offense WKU) verfügen die Nittany Lions weiterhin über ein talentiertes Receiving Corps, doch das benötigt eben Unterstützung.

Der frische Wind in der Defense ist ja unfreiwillig, weil der von mir geschätzte DC Brent Pry endlich einen HC-Posten (bei Virginia Tech) erhalten hat. Der ehemalige Miami-HC Manny Diaz spielt ein ähnlich Zone-lastiges System, will aber wohl etwas mehr Pressure bringen. Problem sind die vielen Abgänge (unter anderem fünf Draftpicks). Wenn, dann wird die Defense vor allem mit der Secondary punkten, in der mit CB Joey Porter und Ballhawk-S Ji’ayir Brown zwei spannende Prospects auflaufen. Ganz oben anklopfen sehe ich die Nittany Lions allerdings noch nicht ganz.

Auch hier noch einmal der Verweis auf die ausführliche Preview im Rahmen der Big Ten East-Vorschau.

#20 Big Ten: Wie heiß ist der Sessel beim Cheftrainer der Nebraska Cornhuskers, Scott Frost? Wie viel mehr als eine Verbesserung in der absurden Offensive Line und beim Close-Game-Record braucht es, um endlich mal ein Wörtchen in der Verlosung eines Platzes im Conference Championship Game mitzureden?

Jan Weckwerth: Der Sessel ist extrem heiß, ein paar Stellen sind schon angekokelt. Frost unterschrieb in der Offseason ja einen Vertrag mit geringeren Bezügen und geringerem Buyout, sprich: Er wettete auf sich. Wenn es diese Saison erneut kein Bowl Game gibt, war es das.

Zwei der wichtigen Punkte hast du angesprochen: O-Line und enge Spiele. Der dritte gewichtige Faktor sind eindeutig die Special Teams. Wenn irgendwer nochmal behaupten sollte, dass Special Teams keine größeren Auswirkungen aufs Spiel haben, bekommt er von mir die 2021er Saison der Huskers in Dauerschleife gezeigt.

Ich habe ich meiner gesamten Zeit als Football-Fan eine solche Saison noch nie erlebt. Die Huskers befanden sich nach vielen advanced Metriken bis zwei Wochen vor Schluss unter den 25 besten CFB-Teams – trotz einer damaligen 3-7 Bilanz. Selbst mit 3-9 lagen sie oftmals noch vor der Conference-Konkurrenz, die locker Bowl Games erreichte. Aber das hilft alles nichts: Du musst die engen Spiele gewinnen und darfst dir nicht permanent in den Fuß schießen.

Leider sah der Auftakt in Dublin schon wieder nach einem „same old…“ aus.

#21 SEC: Tennessee Volunteers: Verkappter SEC-Contender?

Jan Weckwerth: Ganz so weit würde ich noch nicht gehen, aber ein interessantes Team sind die Vols unbestritten. Hauptgrund ist QB Hendon Hooker, für den ich seit seiner Zeit bei Virginia Tech eine ziemliche Schwäche habe. Ein dual-threat Playmaker allererster Güte mit jeder Menge spektakulärer tiefer Plays und vergleichsweise wenig Fehler. Wundert mich, warum er in der allgemeinen Diskussion seit Jahren so untergeht. In der Hyperspeed-Offense von Ex-UCF HC Josh Heupel sollte er erneut dicke Zahlen auflegen. Das Skill Corps um WR Cedric Tillman ist ebenfalls unterschätzt, etwas wackliger sieht es mit der Pass Protection der O-Line aus.

Die Defense ist der deutlich schwächere Part und muss in einer eh suspekten Secondary nun auch noch die besten Leute ersetzen. In der Front gibt es allerdings ein paar ausgewiesene Playmaker (DE Byron Young, LB Jeremy Banks), die vielleicht für den einen oder anderen Turnover sorgen könnten. Langweilig werden Spiele mit den Vols voraussichtlich nicht werden.

#22 SEC: Trotz Reichtum und guten sportlichen Voraussetzungen scheitert Texas A&M auch unter dem namhaften Headcoach Jimbo Fisher seit Jahren am Durchbruch. Für 2022 sind eintausend verschiedene Szenarien denkbar. Was glaubst du: Wohin wird sich dieses Team entwickeln?

Jan Weckwerth: Ich befürchte Stagnation auf hohem Niveau. Um die Defense mache ich mir weniger Sorgen, obwohl der Weggang aller vier D-Line-Starter in die NFL erst einmal kompensiert werden muss. Doch gerade die Secondary hat bis in die Backups eine wahnsinnig hohe Qualität.

Sorgenkind ist weiterhin die Offense, und hier insbesondere das Passspiel an den Perimeter, also auf die outside Receiver. Seit Jahren kriegen es die Aggies nicht gebacken, diese offensichtliche Schwachstelle zu beheben. Das Laufspiel funktioniert, das Passspiel auf Slot, TE und Backs ebenfalls, aber es gelingt nicht, das Feld in irgendeine Richtung auseinanderzuziehen und damit natürlich auch innen für mehr Platz zu sorgen. Die auf diese Weise eindimensionale Offense stand den Aggies nun mehrfach im Weg.

Dank des großen Talents im Roster gewinnt man erneut die meisten einfacheren Spiele, an den starken Gegnern wird man sich allerdings die Zähne ausbeißen.

#23 Zu den ACC Chaos-Clubs in Florida: FSU Seminoles und Miami Hurricanes. Welche dieser beiden Unis wird eher der Negativspirale von endlosen Trainerwechseln und Transferabgängen entfleuchen?

Jan Weckwerth: Beide sollten sich im Aufwind befinden. FSU hat den Vorteil, dass HC Mike Norvell schon zwei Jahre im Amt ist und nicht erst ein System etablieren muss. Solange die O-Line ansatzweise hält, sollte das Laufspiel um die drei talentierten Runner sowie QB Jordan Travis gute Zahlen auflegen.

Dennoch würde ich fast eher auf Miami setzen. Die Canes haben den letzten Trainerwechsel zwar gerade erst hinter sich, aber mit QB Tyler Van Dyke einen enorm talentierten Passer, der die gesamte Offense auf ein neues Leven hieven könnte. Wenn die vielen, teils hochkarätigen Transfers in der Defense einschlagen, könnte es womöglich schneller nach oben gehen als erwartet.

#24 Zur Heisman-Trophy: Hat EDGE Will Anderson eine reelle Chance, den Offensivstars ein Schnippchen zu schlagen und die wichtigste Auszeichnung zu gewinnen?

Jan Weckwerth: Ich würde mein Geld zwar auf Ohio State QB C.J. Stroud setzen, aber Anderson hat zumindest eine Chance. Sein Vorteil gegenüber anderen Defense-Stars wie Chase Young oder Ndamukong Suh: Er war bereits in der vergangenen Saison im Heisman-Rennen und wurde intensiv diskutiert. Natürlich haben auch Young und Suh schon zuvor hervorragende Leistungen gezeigt, doch waren sie seinerzeit nicht als dezidierte Heisman-Kandidaten im Gespräch. Es klingt seltsam, aber so funktionieren solche Preise eben.

Und sportlich müssen wir eh nicht drüber reden: Anderson hat ja auch statistisch den College Football dominiert wie nur wenige Defender vor ihm. Es ist zumindest nicht unmöglich.

#25 Quick Outlook auf den NFL Draft 2023. Auf welchen Quarterback dürfen sich die Detroit Lions besonders freuen?

Jan Weckwerth: Mit Bryce Young von Alabama und besagtem C.J. Stroud haben aktuell zwei Quarterbacks relativ deutlich die Nase vorn in den meisten Draft-Predictions, aber da die Lions ja eh eine überraschend gute Saison spielen werden, sind diese beiden designierten Toptalente natürlich schon lange von Board.

Ich habe es schon in mehreren Formaten ausgeführt (etwa bei Down Set Talk oder hier bei Lead Blogger): Das Rennen um die nächsten Plätze ist so eng und umkämpft wie selten. Ich könnte auf Anhieb zehn Quarterbacks nennen, bei denen es mich je nach Saisonverlauf nicht wundern würde, die aber auch fast allesamt schnell wieder aus den Top-Platzierungen verschwinden könnten. Für Quarterback-Draftniks wird die kommende Saison so spannend wie lange nicht mehr – was nicht heißt, dass wir wieder eine so hochkarätige Klasse bekommen wie etwa 2021.

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Thomas Psaier
Football-Blogger seit 2010. Allesfresser in NFL und College Football.
Jan Weckwerth
College Football- und Draft-Veteran. Podcaster. Sportromantiker. Running game still matters.

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