Die große Lead Blogger Fragerunde zum NFL Draft 2022

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Lesezeit: 19 Minuten

Uns stehen nicht nur spektakuläre Bilder bevor, sondern auch ein Draft der Unsicherheit. Selten, dass es so wenige Tage vor dem Draft noch so viele Zweifel an der zu erwartenden Reihenfolge der einberufenen Spieler gibt.

Am gestrigen Montag zum Beispiel hat es auf den Wettmärkten große Verschiebungen gegeben – so groß, dass heute nicht mehr Aidan Hutchinson der Favorit auf den #1 Overall Pick ist, sondern Travon Walker. Bis Donnerstag wird noch einiges Wasser den Bach hinunterrinnen, insofern könnte es noch weitere kleinere Beben geben – so wie es üblicherweise in Draft-Jahrgängen ohne Spitzen-Quarterbacks geht.

Um auch als „Nicht-Nerd“ möglichst gut vorbereitet in den Draft 2022 zu gehen, haben Jan Weckwerth und Christian Schimmel meine Fragen im Vorfeld beantwortet. Das Resultat ist ein sehr langer Artikel mit etlichen In-Depth Informationen über viele der wichtigsten Prospects des anstehenden Drafts.

Wer es ab Donnerstag noch genauer haben will: Jan und Christian werden ab Donnerstag mit Kollegen live aus Marburg streamen und bis in die hintersten Runden die detaillierteste Berichterstattung liefern, die möglich ist. Der Twich-Kanal ist bereits offen.

#1 Wie viele Stunden Tape-Grinding hast du hinter dir – und wie fühlst du dich wenige Tage vor dem NFL Draft 2022?

Jan Weckwerth: Die Stunden habe ich noch nie mitgezählt, und das ist glaube ich auch besser so. Hinzu kommt bei mir ja noch das College-Scouting unter der Saison für die wöchentlichen Previews auf meinem Blog.  Darauf greife ich in der Draft-Season zurück, wenngleich sich einige Einschätzungen beim konzentrierten Fokus auf den einzelnen Spieler durchaus noch signifikant ändern können.

Insgesamt fühle ich mich angemessen gut vorbereitet. Allerdings gibt es dieses Jahr eine größere Diskrepanz zwischen den einzelnen Positionsgruppen: Bei einigen bin ich bis in die tieferen UDFAs gut informiert, bei anderen verlässt mich das Wissen schon eine Ecke früher.

Christian Schimmel: Viel Tape. Deutlich mehr als 2021 und auch etwas mehr als die Jahre zuvor. Es hat sich so ergeben. Die Stunden kannst du nicht messen und es ist ja nicht nur das Tape, auch wenn das bei 170 Spielern +X der Hauptfaktor ist. Team-Needs bewerten und das Zusammensuchen an Informationen über Spieler gehören dazu. Insofern fühle ich mich etwas durch, aber eben auch in sehr positiver Anspannung, weil jetzt auch unsere Liveübertragung nicht mehr weit weg ist und ich mich da total drauf freue, zumal wir es das erste Mal an einem Ort machen und nicht von zu Hause aus,

#2 Die NFL-Draftklasse ist schwach aufgestellt auf der Quarterback-Position, aber was macht sie ansonsten aus: Welche sind die starken, welche die schwachen Positionsgruppen? Wie viele echte Blue-Chipper gibt es, wie gut ist die Tiefe wirklich?

Jan Weckwerth: Für mich hat diese NFL Draft – nicht nur bei den Quarterbacks – Defizite an der absoluten Spitze. Es gibt nur wenig echte Blue Chipper. Selbst die Top-Prospects haben allesamt kleinere oder mittelgroße Fragezeichen. Dafür besticht die Draft durch gleich zwei tiefe Bereiche. Ich habe zwar selten so wenig klare 1st round Grades vergeben, gleichzeitig selten so viele 2nd und 3rd Round Grades. Sprich: Das Day 2-Talent ist enorm groß und wird sich – womöglich sogar weit – in den dritten Tag hineinziehen.

Außerdem sind die letzten Runden enorm gut besetzt, was vor allem mit der zusätzlichen Corona-Saison zusammenhängt. Ich könnte mir daher gut vorstellen, dass der Kampf um die Undrafted Free Agents noch einmal erbitterter geführt wird.

Wenn ich das nach Positionsgruppen differenzieren muss: Die Edge-Klasse ist das Prunkstück, nicht nur in der ersten Runde, sondern in den ersten beiden Tagen. Die Cornerback-Klasse ist sowohl an der Spitze als auch im erweiterten Kreis sehr gut aufgestellt. Bei den Receivern fehlen meiner Ansicht nach die absoluten Top-Prospects der vergangenen Jahre, doch dafür gibts ab Mitte/Ende der ersten Runde bis in die vierte Runde für fast jeden Geschmack massig Auswahl. Die O-Line bringt an der Spitze viel mit, zumindest bei den Tackles fällt es danach aber recht schnell ab. Überdurchschnittlich besetzt finde ich zudem die Off-Ball-Linebacker, hier finden sich am zweiten Tag jede Menge Starter-Kandidaten.

Schwächere Klassen sind die Running Backs (insbesondere an der Spitze, das Late-Round-Talent ist hoch), die Defensive Tackles (wohl die schwächste Gruppe durch die Bank, gerade bei Passrushing 3-tech DTs), die Tight Ends (immerhin mit vielversprechenden Kandidaten in den mittleren Runden) und die von dir angesprochenen Quarterbacks.

Christian Schimmel: Ich würde von maximal sieben Blue Chippern sprechen. Bei mir wären das die Edge Thibodeaux und Hutchinson die Defensive Backs Gardner, Singletary und Hamilton, sowie Tackle Charles Cross und Receiver Drake London. Von Hutchinson abgesehen hat jeder Fragezeichen. Es ist ist schwierig und ich gehe davon aus, dass so ab Pick 9 – 11 eine erste Value Klippe kommt.

Die Tiefe ist okay. Ich gehe auch nicht damit mit, dass wir so ein Überangebot an Day 2 Spielern haben. Wir haben wenige wirkliche First Round Spieler, und einen adäquaten zweiten Tag. Ich werde am Ende wohl gut 90 Spieler mit Day 2 Grades oder besser haben. Das ist kein Überangebot.

Ein Satz zur Tiefe: Sehr gut bei Edge, gut auf Cornerbacks, Linebacker und Receiver. Schlecht meiner Meinung nach bei Quarterback und Interior Defensive Line. Insbesondere wer klare 5 Techs als 3-4 End will, muss reachen, oder mit Spielern zocken, die das eigentlich nicht wirklich hergeben.

#3 Auffällig viele Prospects in diesem Draft sind nach der Corona-Pandemie etwas älter als gewohnt. Welchen Einfluss hat dies auf das Scouting? Überschätzen wir die Qualität des Draft-Jahrgangs dadurch vielleicht ein wenig?

Jan Weckwerth: Durchaus möglich, ich würde es dennoch positiver formulieren wollen. Eine ganze Menge Fringe NFL-Prospects haben sich lieber dazu entschieden, das Extra-Jahr zu nutzen und weiter an ihren Skills zu feilen. Daher haben wir nun im Schnitt etwas ältere Prospects, aber gerade im hinteren Bereich deutlich mehr Auswahl mit besseren Voraussetzungen. Eine ganze Menge Talente, die aus der Draft rutschen werden, haben bei mir late Round-Grades bekommen. Mich würde es nicht wundern, wenn sich mehr late Round Picks und sogar Undrafted Free Agents in der NFL festspielen werden als üblich.

Christian Schimmel: Alter spielt bei Teams eine Rolle, ich würde sagen, dass es sehr Positionsabhängig ist. Gerade auf den Speed Positionen Receiver und Cornerback und auch auf Running Back mag das eine größere Sache sein. Ich denke, den Jahrgang überschätzt niemand. Positiv ist, dass viele Underclasmen in den letzten zwei Jahren eher nochmal transferiert sind und jetzt als Seniors bessere Prospects und so dem dritten Tag eine nette Tiefe geben.

#4 Zu den Quarterbacks, bei dem sich der Public auf kein Ranking außer dem alphabetischen einigen kann. Wenn du nur einen wählen könntest: Wer wäre es und warum?

Jan Weckwerth: Malik Willis. In einem Jahrgang ohne echten Top-Prospect würde ich immer den Kandidaten mit der höchsten Upside wählen, und das ist ziemlich eindeutig der Mann von der gottesgläubigen Uni Liberty.

Willis ist noch recht inkonstant von Spiel zu Spiel, seine unglaublichen Tools blitzen aber kontant auf. Er verfügt über einen herausragenden Arm, mit dem er alle Bereiche des Feldes anwerfen kann. Seine Genauigkeit ist noch verbesserungswürdig, was größtenteils an seiner Fußarbeit liegt), zudem braucht es noch etwas Finetuning in punkto Pocket-Verhalten. Der Vorteil ist, dass er all das bereits gezeigt hat, eben nur nicht konstant genug. Das Potenzial ist also ohne jeden Zweifel vorhanden.

Hinzu kommen seine Gamebreaker-Qualitäten als Runner. Willis zeigte einige spektakuläre Plays, die in der NFL nur noch von Lamar Jackson übertroffen werden. Das gibt ihm eine gute Base, um sukzessive die Nuancen im Passspiel zu verinnerlichen.

Christian Schimmel: Es kommt immer auf die Umstände und das Scheme an. Kontext, ist immer entscheidend. Mein #1 Quarterback ist Kenny Pickett. Für mich hat er die wenigsten Fragezeichen im Sinne des Spielverständnisses und der Präzision, dazu ist der Arm gut genug. Er hat sicherlich nicht die physische Upside anderer Spieler, aber das ist eben nicht alles. Ich traue ihm schon zu, dass er einer der besseren Quarterbacks der NFL werden kann.

#5 Ähnlich weit wie auf Quarterback streuen die Meinungen bei den Receivern. Einer der wenigen WRs mit echter #1 Statur, Drake London, hat sich als etwas langsam erwiesen. Wie ist deine Meinung zu ihm?

Jan Weckwerth: Als zu langsam erwiesen hat er sich noch nicht, da er den 40 Yards-Sprint beim Pro Day ausgelassen hat, aber er ist auf dem Feld in der Tat nicht der Burner. Wegen seinem Knöchelbruch gegen Ende der Saison verlief sein Pre-Draft-Prozess sicherlich nicht ideal, dennoch ist London bei mir der am höchsten gerankte Receiver – allerdings nur knapp, und es kommt natürlich auf den gewünschten WR-Typen an.

London bringt meiner Ansicht nach alles mit, um ein dominanter X-WR zu werden. Er hat mit seinem Frame und seiner Basketball-Vergangenheit einen unglaublichen Catch-Radius und sichert sich die Bälle auch konstant bei enger Deckung.

Doch gehen seine Qualitäten über einen reinen Possession- und Red Zone-Receiver weit hinaus. Er bringt ungewöhnliche Fähigkeiten nach dem Catch mit: weniger durch Power, vielmehr durch eine unterschätzte Beweglichkeit und herausragende Contact Balance, die man bei seinen langen und eher dünnen Beinen nicht unbedingt erwartet. Lässt Gegner regelmäßig ins Leere laufen oder an ihm abprallen, ohne dass er die ganz spektakulären Moves auspackt. Kann man bei einem 6‘4 großen WR von slippery reden? Bei ihm tue ich es.

Christian Schimmel: Für mich ist London ein Blue Chipper. Er gewinnt auch auf Tape nicht mit Geschwindigkeit. Er gewinnt mit Physis, mit gutem Body Control und seinen Händen. Ich würde ihm in jedem Spiel auch einige Snaps im Slot geben, weil das Mismatch vermutlich noch größer ist als außen.

#6 Garrett Wilson oder Chris Olave?

Jan Weckwerth: Für mich Wilson. Olave ist ein sensationeller College-WR gewesen, für den ich das Wort smoooooooth mit so vielen o’s wie möglich zu etablieren versuchte. Großartiger Route Runner, vor allem vertikal mit der Fähigkeit zu (auch später) Separation und sehr natürlichen Catch-Skills. Ich denke aber, dass Wilson etwas besser für die NFL projectet. Sein gesamter Spielstil ist noch dynamischer, und seine Routen können sich ebenfalls sehen lassen (obwohl sie nicht ganz auf dem Niveau von Olave sind).

Was die beiden trennt, sind Wilsons Skills mit dem Ball in der Hand. Hier ist er meiner Ansicht nach der beste der Klasse: Hat eine ganze Reihe teils spektakulärer Moves im Repertoire und kann trotz seiner schmalen Statur den einen oder anderen Tackle brechen. Olave ist dagegen im Kontakt deutlich limitiert, weswegen ich ihn primär in einer vertikalen Rolle sehe.

Christian Schimmel: Olave ist für mich der komplettere Spieler, auch wenn ich beide wertungsgleich habe. Wilson hat definitiv noch mehr Speed und Explosivität. Insofern wird es stark darauf ankommen, was die jeweilige Offense stärker braucht.

#7 Als sich der famose Jameson Williams sich im National Championship Game das Kreuzband riss, war es um Alabamas Offense geschehen. Ist Williams, der am College einst nicht an Wilson und Olave vorbeigekommen ist, mit seinem Speed und seiner Fähigkeit, sich auch mit technischen Feinheiten Platz zu verschaffen, der WR1 dieser Klasse?

Jan Weckwerth: Für mich ist es wie gesagt Drake London, aber Williams hat natürlich enormes Potenzial und ist der Big Play-Threat dieser Draftklasse. Seine Verbesserungen im Route Running während der Saison waren deutlich, so dass er am Ende eben nicht nur durch seinen Speed, sondern mit seinem Speed gewann. Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass die NFL-Teams gerade in der ersten Runde einen womöglich weniger fertigen, aber schnelleren Prospect der sicheren Bank vorziehen. Zu wichtig ist das vertikale Auseinanderziehen des Feldes, das eben auch underneath mehr Räume für andere Spieler öffnet. Von daher würde es mich nicht einmal groß wundern, wenn Williams trotz Kreuzbandriss und vergleichsweise weniger Erfahrung der erste Receiver von Board ist.

Christian Schimmel: Für mich dagegen ist Williams nicht der WR1, weil Speed nicht alles ist. Speed hat sicherlich seinen Wert und ich wäre überhaupt nicht überrascht, wenn er, trotz seiner Verletzung recht hoch gezogen werden würde. Es ist aber längst nicht alles und ich denke, dass er in einigen Bereichen, wo andere Spieler dieser Klasse weiter sind, noch Nachholbedarf hat.

#8 Zu Treylon Burks: Ist es wirklich nur der fehlende Top-Speed, der ihn in der öffentlichen Meinung so stark durch das Board hat fallen lassen?

Jan Weckwerth: Die – gemessen an den Erwartungen – etwas enttäuschenden Testwerte spielen sicherlich eine Rolle. Viele erwarteten keine mittlere 4.5er Zeit, sondern mindestens eine Zehntelsekunde schneller. Ich glaube dennoch, dass die größten Faktoren andere sind: Zum einen ist sein Route Running noch nicht so prononciert wie gewünscht. Ich halte es – zumindest vom Potenzial – für besser als kolportiert, aber da könnten einige GMs in der ersten Runde andere Receiver bevorzugen.

Zum anderen ist er trotz seines Körperbaus größtenteils als Big Slot aufgelaufen, so dass etwas fraglich bleibt, wie er sich als X-Receiver gegen Press-Coverage durchsetzen kann. Diese Einschätzung wird seinen Wert für NFL-Teams substanziell beeinflussen.

Christian Schimmel: Arkansas hat alles, wirklich alles mit ihm gemacht. Burks = ungemein spannender Spieler, der viel kann. Ich habe keine Wahrnehmung, wie die Receiver-Rangfolge sein wird, außer dass beide Ohio-State-Spieler vermutlich in den Top 3 Receivern sein werden. (und einer vermutlich bei den Commanders landet).

Ich gehe davon, dass es Burks ein paar Spots kosten wird, zumal er nicht der klassische X #1 WR ist. Ich vermute aber, dass er das perfekte Gegenstück zu einem schnellen und physischen X sein kann, daher sehe ich ihn schon in den Top 20.

#9 Ist die Klasse der Offensive Liner tatsächlich so gut wie angepriesen, oder beschränkt sich dieses Urteil auf eine Handvoll an Top-Prospects?

Jan Weckwerth: Da würde ich differenzieren wollen. Bei den OTs gibt es drei absolute Top-Prospects (Ickey Ekwonu, Evan Neal, Charles Cross), die Tiefe dahinter ist okay, aber nicht weltbewegend – und kommt meiner Ansicht nach nicht an die letzte Draftklasse heran.

In der interior Line mag ich die Tiefe dagegen ziemlich. Gerade am späten zweiten und frühen dritten Tag finden sich eine ganze Menge Prospects mit Starter-Potenzial. Diese Positionen haben vielleicht nicht den größten Wert, doch sind es eben drei von elf Startern in der Offense – und die findest du oftmals dann eben noch in den mittleren Runden.

Weiterhin auffällig ist die Positionsflexibilität: eine ganze Menge OT/OG-Hybride (noch mehr als üblich), vor allem aber erstaunlich viele OGs, die auch Skills als Center mitbringen. Variabilität schadet halt nie.

Christian Schimmel: Ich mag die Klasse, würde sie aber nicht als herausragend bezeichnen, weil ich nur drei Spieler habe, die ich komfortabel in den Top 20 ziehe (Cross, Ekwonu, Neal, und zwar in dieser Reihenfolge).

Trevor Penning kommt noch dazu, wobei ich den erst in Runde 2 habe. Sollten Penning und Bernhard Raimann in Runde eins rutschen, sehe ich nicht so viele Tackle-Optionen am zweiten Tag.

Linderbaum, Zion Johnson und Kenyon Green sind gute Optionen für Ende der ersten Runde auf Guard und Center. Tiefe sehe ich erst an Tag 3, denn am zweiten Tag ist ziemlich bald eine Value Klippe. Es ist ein guter, aber kein spektakulärer Jahrgang.

#10 Was charakterisiert den österreichischen 1st-Round-Anwärter Bernhard Raimann als Prospect?

Jan Weckwerth: Athletik und Handarbeit. Als ehemaliger Tight End bietet Raimann eine Beweglichkeit und vor allem Quickness, die man bei OTs eher selten vorfindet. Damit ist vor allem seine Fähigkeit gemeint, dank flinker Füße blitzschnell auf Counter-Moves der Edge-Rusher zu reagieren.

Was mich aber wirklich beeindruckt hat, ist seine vergleichsweise gute technische Ausbildung. Ein Prospect, der eine so komplexe Position wie OT erst seit zwei Jahren spielt, dürfte mit seinem Handeinsatz eigentlich noch nicht so weit sein. Doch da stimmt grundsätzlich das Timing, die Schnelligkeit und die Platzierung am Gegner.

Von daher lässt sich prognostizieren, dass Raimann in den nächsten Jahren nochmal einen ordentlichen Entwicklungsschritt machen kann. Leider ist er für einen Top-Prospect schon ziemlich betagt (wird im September 25 Jahre alt), was seinen Wert etwas mindern dürfte.

Christian Schimmel: Größe, Athletik, Arm-Einsatz und besonders sein Spielverständnis. Reimann ist in Österreich bei den Vienna Vikings aufgewachsen und hatte bei Central Michigan produktive Jahre als Tight End. Für zwei Jahre Tackle spielt er die Position schon sehr gut. Ich glaube er hat eine Chance Ende der ersten Runde zu gehen und sollte kaum aus den Top 50 fallen.

#11 Defense im NFL Draft 2022 ist fast deckungsgleich mit Kaderbesprechung der ehemaligen Georgia Bulldogs. Physisch ist niemand imposanter als der DT Jordan Davis, der eine schnellere Sprintzeit lief als so mancher Cornerback. Davis ist unbestritten ein Freak. Aber wie kritisch ist seine geringe Snap-Zahl? Wie lässt sich der Impact einer größeren Rolle in der NFL auf sein Durchhaltevermögen projecten?

Jan Weckwerth: Das ist die entscheidende Frage. Im SEC Championship Game schaffte es Alabama, mit dauernder hurry-up Offense Davis zu neutralisieren und lange an der Seitenlinie zu belassen. Nach eigenen Angaben hat Davis mittlerweile ordentlich abgespeckt (wiegt „nur“ noch 340 Pounds) und an seiner Kondition gearbeitet. Erste Ergebnisse ließen sich bei seinem historischen Combine-Auftritt zumindest erahnen.

Die Draft-Projection von Davis hängt meiner Ansicht nach von einem anderen Punkt ab: Ist er ein reiner Run Stopper oder hat er aufgrund seiner Freak-Athletik eben auch Potenzial als gelegentlicher interior Passrusher? Ließe sich dort noch etwas von seinem Potenzial freilegen, würde dies seinen Wert noch einmal steigern. So oder so, Davis ist ein Spielertyp, den die NFL in der Form bisher noch nicht gesehen hat. Ich bin sehr gespannt.

Christian Schimmel: Tenor der Aussage von Kirby Smart war: „Ist er in shape, kann er auch mehr Snaps spielen.“ Das lässt etwas blicken. Er ist nicht derselbe Spieler wie Vita Vea, aber er könnte einen ähnlichen Impact haben. Zumal der Value von Spielern die 2 Gappen (also zwei Gaps an der Line of Scrimmage kontrollieren) können in letzter Zeit ja wieder gestiegen ist – schon allein, um andere Verteidiger aus der Box zu ziehen. Weiterhin hat er durchaus gezeigt hat, dass er eine Gap shooten kann und auch als Interior Passrusher einen gewissen Einfluss auf den Spielzug nimmt.

#12 Edge-Rusher: Aidan Hutchinson hat zu kurze Arme, Kayvon Thibodeaux ist zu selbstverliebt, Travon Walker ist nicht mehr als Potenzial – jeder der Stars hat seine eigenen Fragezeichen. Wie lautet dein Edge-Rusher Ranking an der Spitze?

Jan Weckwerth: Für mich Hutchinson vor Thibodeaux und beide deutlich vor Walker. Hutchinson ist ein enorm „fertiger“ Prospect: herausragend gegen Lauf und Pass, unglaublich gute und variable Handarbeit mit einem großen Arsenal an Moves, die er beinahe beliebig kombinieren kann. Deutlich besserer Athlet, als es oftmals kolportiert wird, gerade seine superbe Quickness zeigt sich regelmäßig bei den tödlichen inside Moves. Nur die Armlänge und der gute, aber nicht herausragende outside Speedrush verhindern eine Einordnung als Blue Chip-Prospect.

Thibodeaux ist nicht weit dahinter: sensationeller Getoff, starker Bend, jedoch längst nicht nur auf outside Rush zu reduzieren. Hat ein paar nette Power-Moves im Repertoire (insbesondere ein genialer long Arm-Passrush). Er hat noch nicht ganz die Spielzugerkennung eines Hutchinson, könnte stärker im Block agieren und spielt gelegentlich zu sehr „out of control“, was sich negativ auf seine Balance auswirkt. Die Narrative bezüglich Selbstbewusstsein oder Motivationsprobleme, nur weil er ein breit gefächertes Interessensspektrum hat, finde ich übrigens schwierig.

Walker ist ein physischer Freak, hat auf dem Feld aber noch deutlich mehr Fragezeichen. Die lassen sich nicht alle mit dem Verweis auf Einsatzbereich und Aufgaben in der Bulldogs Defense entkräften. Letztlich fand ich die beiden anderen D-Liner Jordan Davis und Devonte Wyatt, die noch stärker an ihre Gap-Responsibility gebunden waren, auf dem Feld etwas eindrucksvoller. Walker hat herausragende Anlagen, mehr als ein dominanter Power-Edge zu sein und womöglich das höchste Ceiling aller Prospects, doch selbst in dieser Klasse würde ich ihn nicht in den Top 10 picken.

Christian Schimmel: Hutchinson, Thibodeaux, Karlaftis, Ojabo (wird aufgrund der Achillessehne droppen) und Jermaine Johnson als First Rounder. Ich bin so gar nicht mit Walker warm geworden. Könnte mir bei ihm auch vorstellen, dass er am Ende innen besser ist als außen. Hutchinson hat den höchsten Floor. Mir wird er auch athletisch zu schlecht geredet. Ich mag Thibodeaux nicht so sehr gegen den Lauf, aber er hat als Rusher sicher die größte Upside. Ich bin zudem gespannt, wie die Teams auf den ein, oder anderen „selbstbewussten“ Kommentar von ihm reagieren.

#13 Welche sind die besten Mid-Round-Prospects bei den Passrushern?

Jan Weckwerth: Ich nenne mal ein paar unterschiedliche Typen, die mir gut gefallen:

  • DeAngelo Malone (Western Kentucky): Athletischer undersized Passrusher mit starker Beweglichkeit und Bend, um OTs über außen zu schlagen. Hat Power-Limitationen, aber kann in diesem Bereich dennoch durch Effort, starke Leverage und Verhalten im Block gewinnen. Daher auch besserer Laufverteidiger als erwartet. Einer der wenigen Prospects, die ich als eine Art Hybrid zwischen EDGE und Off-Ball OLB sehe. Ziemlich underrated, für mich einer der Top 70-Prospects.
  • Josh Paschal (Kentucky): Kräftiger DE, der auch viel Spielzeit innen als DT gesehen hat. Power-Rusher mit gutem Antritt, kräftigen Händen und effizientem Block-shedding, dazu unterschätzter Beweglichkeit, um zwischen Blocks durchzuschlüpfen. Einer, den man in der Line zwischen den verschiedenen Positionen hin- und herbewegen kann. Überlebte eine Krebserkrankung und kam stärker zurück als zuvor.
  • Dominique Robinson (Miami (OH)): Das spannendste Projekt, das ich in den letzten Jahren in meiner Lieblings-Conference MAC verfolgen durfte. Robinson ist ein ehemaliger Receiver (!), der zu einem 3-4 OLB umfunktioniert wurde. Er startete auf dieser Position kein Spiel, zeigte aber unglaubliche Anlagen für einen künftig dominanten outside Edgerusher: explosiver Get-off, raumgreifende Schritte, großartige Beweglichkeit und Bend und top Effort auch in den physischen Bereichen des Spiels. Benötigt noch Entwicklungszeit, aber wenn man dessen Potenzial freilegen kann, watch out.

Und wer einfach auf puren Speed steht, sollte sich näher mit Amaré Barno (Virginia Tech) beschäftigen. Lief als Edge eine kaum glaubhafte 4.3er Zeit und die sieht man auch auf dem Feld. Unglaublicher Burst, Bend und Balance um den OT rum, schlägt sofort in der Pocket ein. Insgesamt noch recht eindimensional, aber diese eine Dimension ist nun mal besonders wichtig in der heutigen NFL. Wer am dritten Tag noch jemanden braucht, der beim 3rd down Jagd auf den Quarterback machen kann, sollte wissen, wo er sich bedienen kann.

Christian Schimmel: Ich mag Nik Bonitto von Oklahoma, den ich in Rankings nahezu überall gesehen habe. Er könnte etwas droppen und jemanden dennoch früh verstärken. Spannend finde ich zu dem Sam Williams von Ole Miss. Er bringt einiges an Explosivität mit.

#14 Die Linebacker-Klasse gilt als richtig reizvoll. Was zeichnet die beiden Top-Prospects Nakobe Dean und den fast 24-jährigen Devin Lloyd aus?

Jan Weckwerth: Nakobe Dean ist undersized und hat problematisch kurze Arme, dafür ist er in allem unglaublich schnell. Er hat eine geniale Spielzugerkennung, reagiert sofort auf das Play und schießt mit herausragendem Speed gen Ballträger. Zudem ist er der beste inside Blitzer der Klasse mit hervorragendem Gespür für die richtige Rush Lane. Unterschätzte Fähigkeiten in Coverage. Wird nicht für jede Defense geeignet sein, gerade innen, aber wenn der beim richtigen Team landet, hat er Star-Potenzial.

Devin Lloyd ist die sicherere Variante: idealtypische LB-Maße, sehr erfahren, hat seine Stärken in der Box (insbesondere im Verhalten gegen Blocks), ist ein effizienter Blitzer und hat gute Instinkte in Zone Coverage. Bringt nicht ganz die enorme Range und Explosivität von Dean mit, dafür passt er in jedes Defense-System und wird schnell starten.

Christian Schimmel: Lloyds Tape ist gegen Ende der Saison deutlich besser als zu Beginn, und das mag auch damit zu tun haben, dass er ein Safety-Convert ist. Lloyd ist ein Allrounder, der mit Athletik besticht und alle Rollen spielen kann. Dean ist ein leicht zu kleiner, brutal schneller Gap shooter. Ich bin gespannt, wie hoch Lloyd geht, da die NFL normalerweise sehr auf Körpergröße steht – und die spricht für ihn.

#15 Ist der Top-Safety-Prospect Kyle Hamilton eventuell gleichzeitig ein halber Linebacker?

Jan Weckwerth: Für mich nicht, obwohl er fast Linebacker-Maße hat. Ich würde ihn primär hinten spielen lassen, da er hier seine superbe Spielzugerkennung und exzellente Antizipation (beste der Klasse unabhängig von der Position!) am vielseitigsten ausspielen kann.

Hamilton hat eine gute Range, die Ballskills eines Cornerbacks, herausragende Angles nach vorne bei Läufen oder kurzen Pässen, exzellentes Tackling, kann aber auch vorne in der Box oder im Slot seine Stärken ausspielen. Ein solcher Safety ist gerade in der heutigen NFL wegen seiner schematischen Variabilität Gold wert.

Daher verstehe ich nicht ganz, warum NFL-Teams bei dieser Position immer noch so zurückhaltend sind, selbst wenn es sich um ein Ausnahmetalent handelt. Sollte Hamilton wirklich aus den Top 10 fallen, wonach es immer mehr aussieht, würde ich als Team auf den nächsten Positionen die Sektkorken knallen lassen.

Christian Schimmel: Für mich ist Hamilton einer der Blue Chipper, weil er eben fast alles kann. Ich würde ihn nicht permanent als tiefen Safety aufstellen, weil er meiner Meinung nach an der Anspiellinie einen höheren Wert hat. Er kann das spielen, wäre als primär tiefer Safety verschenkt. Von seiner Größe und seiner Physis ist es durchaus verständlich, ihn als halben Linebacker zu bezeichnen. Seine Flexibilität ist etwas Besonderes, daher ich bin wirklich gespannt in welchem defensiven Scheme er landet.

#16 Wie gut sind die drei kolportierten Top-Cornerbacks: Derek Stingley, Ahmad Gardner, Trent McDuffie? Wie fällt dein Urteil über den einst super-talentierten und dann in der Entwicklung etwas stagnierenden Stingley aus?

Jan Weckwerth: Gardner und Stingley sind herausragende Talente, die für mich neben Hamilton am ehesten Richtung Blue Chip-Prospects gehen, aber ebenfalls ihre kleineren Fragezeichen mitbringen. McDuffie sehe ich ein bisschen dahinter, allerdings ist er ein ziemlich „sicherer“ Prospect.

Gardner ist einer der seltenen Spieler, die mit ihrer unglaublichen Länge, Aggressivität und dennoch beeindruckender Quickness den Rhythmus zwischen Quarterback und Receiver schon an der Line of Scrimmage killen können. Eine echte Matchup-Waffe, primär für Press Man-Teams, aber ich sehe ihn durchaus auch für andere Systeme geeignet.

Stingley hat die sensationellste Freshman-Saison gespielt, die ich in über zwei Jahrzehnten von einem Cornerback gesehen habe. Ich weiß nicht, ob er wirklich stagniert ist, weil die Verletzungen in den letzten beiden Saisons einen so großen Raum eingenommen haben. Doch eigentlich dürfte ein so variabel einsetzbarer Corner mit überragender Technik (Fußarbeit, Turns, Hände) und Ballskills wie ein Receiver kaum aus den Top 5 fallen.

McDuffie ist technisch enorm gut ausgebildet, wie üblich in der Defensive Backs-Schmiede Washington. Im Gegensatz zu einigen anderen Huskies muss er aber nicht primär Zone spielen, sondern bringt auch in Manndeckung gute Anlagen mit. Nur Big Plays wird man von ihm voraussichtlich weniger erwarten können.

Christian Schimmel: Stingley und Gardner stehen über den anderen, auch wenn beide gewaltige Fragezeichen haben. Stingley hätte man nach seinem Freshman Jahr in die NFL schicken können. Ich bin im Allgemeinen froh, dass es im Football anders als in der NBA keine „One and Done“ Regel am College gibt. Für Stingley hätte ich vermutlich eine Ausnahme gemacht. Ich habe in knapp zehn Jahren Scouting kein besseres Tape gesehen, als das was er mitunter 2019 produziert hat. Sorgen machen mir eher seine Verletzungen. Ich glaube nicht, dass es an der Motivation scheitert.

Gardner hat laut PFF keinen Touchdown in seiner College Karriere zugelassen, aber bei ihm verstehe ich nicht, wie er mit seiner Größe mit so wenig Physis spielen kann. Prognose: Keiner von beiden fällt tiefer als #12 (Vikings).

Die beiden Washington Cornerbacks fand ich schwer zu evaluieren, auch aufgrund des Schemes. McDuffie gilt als sicherer First Rounder. Ich habe Gordon über McDuffie gerankt. Bei McDuffie bin ich sehr gespannt, wie er eingesetzt wird, da ich ihn als Straightline Man to Man Corner wahrgenommen habe, ihm dafür mit 5’11’ etwas die Länge fehlt.

#17 Wie gut ist die Cornerback-Position hinter diesem Trio besetzt?

Jan Weckwerth: Meiner Ansicht nach hervorragend: Clemsons Andrew Booth ist bei mir noch vor McDuffie gerankt, ein Corner mit spektakulärer Körperkontrolle und Big Plays. McDuffies CB-Partner Kyler Gordon ist noch etwas unerfahrener, aber bringt meiner Ansicht nach sogar das höhere Potenzial mit.

Floridas Kaiir Elam dürfte insbesondere für Press-Teams spannend sein, allerdings muss man seine Aggressivität etwas in Bahnen lenken. Auburns Roger McCreary ist ein battle-tested SEC-Corner mit der vielleicht ästhetischsten Technik überhaupt, leider hat er leichte athletische Limitationen und bedenklich kurze Arme. Und das sind nur einige der nächsten Kandidaten! Über diese Cornerback-Klasse wird mir viel zu wenig geredet.

Christian Schimmel: Dahinter tauchen Namen wie Clemson Cornerback Andrew Booth, Kaiir Elam und Kyler Gordon auf, wobei Booth aufgrund von Verletzungsproblemen droppen könnte. Ich sehe auch an Tag zwei noch etliche interessante Spieler. Es ist eine gute Klasse, mit vielen unterschiedlichen Spielertypen.

#18 Du kriegst noch die Chance, je einen Mid-Round und einen Late-Round Prospect zu bewerben. Bittesehr!

Jan Weckwerth: Jeweils einen? Ich hätte so viele im Angebot. Aber dann bleibe ich mal bei den Defensive Backs.

CB Jalyn Armour-Davis (Alabama): Gibt es Crimson Tide-Prospects, die underrated sind? Ja. Armour-Davis hat nur ein Jahr gestartet, ist entsprechend noch etwas roh und inkonstant, aber er bringt für einen größeren Cornerback hervorragende Beweglichkeit und change of direction-Skills mit. Ich mag vor allem seine Fußarbeit, die ihn dazu befähigt, auch nach dem Turn schnell wieder am Gegner zu sein. Muss seine Instinkte noch verfeinern und am Catch Point etwas kontrollierter agieren, dennoch für mich einer der spannendsten mid-round-Prospects (der er auf meinem Board genau genommen gar nicht ist).

S Sterling Weatherford (Miami (OH)): Du hast Kyle Hamilton verpasst und willst in den late Rounds einen ähnlich einsetzbaren Safety-Typ abgreifen? Dann ist Weatherford eine gute Wahl. Keine Ahnung, warum der so sträflich unter dem Radar läuft. Großer Safety mit beinahe LB-Maßen, der bei den RedHawks auch viel als Centerfielder eingesetzt wurde. Hat sehr gute Beweglichkeit für seine Statur, ein recht sicherer und durchaus harter Tackler, kann ebenso gut nahe der Box spielen und TEs in Man Coverage nehmen. Braucht einen DC, der ihn variabel einsetzt, dann könnte er überraschen.

Christian Schimmel: Midrounds: Nick Cross, S, Maryland: Ich mag die Safety-Klasse nach den Top 5 Spielern nicht wirklich, insofern bin ich gespannt, wie hoch Cross geht. Ist ein super-athletischer Hard Hitter der sehr physisch spielt, aber gerne mal an Tackles vorbeifliegt. Cross hat auch in Coverage noch etwas zu Lernen, aber gute Anlagen.

Late Rounder: Obinna Eze, OT, TCU: Lange Arme. Will sagen: Laaaaaamge Arme. Eze ist sein sehr ordentlicher Pass Protector, der sich allerdings nicht wirklich gut bewegen kann. Aber 36 3/8 Arme helfen, den Gegner von sich fernzuhalten. Könnte als Late Rounder einer Mannschaft Tiefe auf Tackle bieten.

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Thomas Psaier
Football-Blogger seit 2010. Allesfresser in NFL und College Football.

3 KOMMENTARE

  1. […] Wie gerne hätten die Lions gesehen, dass Ojabo auch nur den einen Spot fällt von #45 auf #46 – sie hätten ihn mit Aidan Hutchinson vereint. Oder wäre diese Michigan/Hometown-Connection irgendwann inzestuös geworden? IDK. Jedenfalls haben die Lions in Josh Paschal direkt nach Ojabos Pick den nächsten EDGE gezogen. Paschal war einer von Jan Weckwerths Geheimtipps. […]

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