Free Agency Recap – AFC East

Heute schauen wir in unserem Free Agency Recap auf die AFC East. Welche Moves waren gut, welche nicht? Und welche Needs sind noch offen?

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Lesezeit: 11 Minuten

Heute darf ich euch das erste Mal zu unserer großen Free Agency Recap Serie begrüßen. Ich möchte euch die AFC East näherbringen, wo es zum Schluss nochmals einen spektakulären Trade gegeben hat. Aber dazu später mehr. Die meisten Verpflichtungen sind gemacht und jetzt geht’s darum sich auf den Draft vorzubereiten. Wie werten die Moves der Teams bewertet, was können die Teams von ihrer ToDo-Liste streichen und wo haben sie noch aufholbedarf. Bei den Dolphins habe ich mir als Gast Rico hinzugeholt um meine Meinung zu bewerten bzw. seine Meinung hier einzubringen – genau das könnt ihr hier nun lesen:

Buffalo Bills:

Bester Move: OLB Von Miller, Free Agent Signing, 6 Jahre – 120 Mio. $

Die teuerste Verpflichtung muss nicht immer die beste sein. Doch bei den Bills sehe ich diesen Move als etwaiges fehlendes Puzzlestück für den Einzug in die Super Bowl, auch wenn die AFC schon sehr stark aufgerüstet wurde.
Man hat in der Vorsaison gesehen, was ein Von Miller einem Team noch bringen kann. Für mich war er einer der Puzzlestücke zum Superbowltriumph der Rams – alleine im Superbowl mit 2 Sacks und 2 Tackle for loss.
Der Vertrag ist in Wahrheit ein 3 Jahresvertrag, da man nach dem 3. Vertragsjahr relativ günstig aus dem Vertrag raus kommt mit „nur“ 7,41 Mio $. an Dead Cap.
Von Miller könnte wirklich das fehlende Puzzleteil bei dem talentierten Bills Kader sein, ich traue mich sogar zu sagen, mit ihm wäre das Spiel gegen die Chiefs nicht verloren gegangen.

Schlechtester Move: fehlende CB Verpflichtung

In der Bills D-Line hat es einen kleinen Umbruch gegeben. Harrison Phillips, Jerry Hughes, Star Lotulelei, Mario Addison um nur einige zu nennen. Doch dieser Umbruch wurde großteils mit günstigen Verträgen für gestandene Spieler aufgefangen. Ich rechne hier damit, dass Leslie Frazier wieder eine tolle D-Line zusammenstellen wird.
Mehr Sorge mache ich mir hier beim #2 Cornerback. Im Vorjahr schon nicht die stärkste Position der Bills, haben sie heuer, mit Levi Wallace, den Spieler auf dieser Position auch abgegeben. Vor allem da der stärkste CB, Tre’Davious White von einem Kreuzbandriss retour kommt.
Geholt wurde für diese Position niemand, umso verwunderlicher da für diese Position, abgesehen von J.C. Jackson, nicht die ganz großen Verträge gezahlt wurden. Routiniers wie Patrick Peterson, Joe Haden oder auch Stephen Gilmore, einer davon würde den Bills sicherlich gut zu Gesicht stehen.

Under the Radar Move: RB Duke Johnson, Free Agent Signing, 1 Jahr – 1,2725 Mio. $ & WR Jamison Crowder, 1 Jahr – bis zu 4 Mio. $

Beide Spieler wurden an einem Tag, am 21. März 2022, verpflichtet. Beide sollten eine Verstärkung für das Passspiel rund um QB Josh Allen sein. Duke Johnson ist zwar als Runningback gelistet, doch er hatte in 7 Saisonen nur letzte Saison mehr Rushing Yards als Receiving Yards. Ich glaube er kann sowohl das Laufspiel wie auch das Passspiel beleben. Einen klassischen Catching-Back hat es bis dato nicht im Lineup gegeben, für 1,2725 Mio. $ ist er ein wahres Schnäppchen.
WR Jamison Crowder ist zwar nicht so günstig, doch immer noch günstiger als Cole Beasley. Dieser wurde für 1,5 Mio. $ Dead Money entlassen. Er hatte in seinem Vertrag ein durchschnittliches Gehalt von 7,612 Mio. $. Also spart man sich hier auch etwas. Beasley hat letzte Saison etwas an Wirkung verloren und dürfte auf dem absteigenden Ast sein. Ob Crowder eine stärkere Einbindung in der Offense haben wird, eventuell als #2 Receiver, wird sich zeigen. Emanuel Sanders wurde nicht verlängert. Es wird sich weisen ob ein Gabriel Davis oder, ein in den letzten Playoff starker, Isiah McKenzie diese Rolle ausfüllen kann.

Größter Draft Need: Cornerback

Ich habe es bereits angesprochen, für mich ist die CB-Position die größte Baustelle der Bills. Tre’Davious White kommt von einem Kreuzbandriss zurück, dazu stehen noch Dane Jackson, Cam Lewis und der verlängerte Siran Neal im Kader. Hier muss unbedingt ein Upgrade her um das Fenster der nächsten 2 bis 3 Jahre optimal ausnutzen zu können und nach mehr als 15 Jahren wieder in die Superbowl einzuziehen.
Ansonsten sehe ich bei den Bills einen starken und talentierten Kader, wo man in der Tiefe sicherlich noch einiges machen kann. WR wäre mehr als eine Überlegung, dazu O-Line.

New England Patriots

Bester Move: WR Jakobi Meyers, Restricted Free Agent, tendert, 1 Jahr – 3,9 Mio. $

Eines vorneweg, die Patriots haben es, nach der aktiven und aggressiven Free Agency im letzten Jahr, diese Fee Agency ruhiger angehen lassen. Umso wichtiger war es, Rookie-QB Mac Jones Lieblingsanspielstelle zu halten. Jakobi Meyers hat vorige Saison so etwas wie den Durchbruch geschafft. Im Vorjahr standen 83 Receptions und 866 Yards zu Buche – beides waren die Top-Werte bei den Patriots. Meyers war nach der Saison 2021 Restricted Free Agent. Die Patriots belegten ihn mit einem 2nd Round Tender und konnten jedes Gebot mitgehen. Schlussendlich einigt man sich auf einen 1 Jahres Vertrag um 3,9 Mio. $ – für einen „Top“-Receiver ein „Butterbrot“.
Nicht falsch verstehen, ich sehe ihn jetzt nicht als Top-Receiver, er war aber der klare #1 Receiver von QB Mac Jones und was ein eingespieltes QB-WR Duo anrichten kann, haben wir ja schon oft gesehen. Rodgers-Adams – ist schon weit hergeholt, aber bei Brady-Edelman hätte sich vorher auch niemand das zu sagen getraut.

Schlechtester Move: C Ted Karras, RG Shaquille Mason, beide Verträge nicht verlängert, jetzt Bengals und Buccaneers

Ein Rookie QB braucht eine gute Protection– Regel #1 nach dem Draften eines Quaterbacks. Im Vorjahr haben dies die Patriots schon nicht optimal geschafft mit 28 Sacks bei nicht weniger als 566 Dropbacks. Jetzt wurden auch noch 2 Starter des letzten Jahres abgegeben. Bei den obigen Stats eigentlich nicht die schlechteste Idee, diese Verträge nicht zu verlängern.
Doch Verstärkung für die O-Line, weit gefehlt. Einzig mit OT Trent Brown wurde verlängert. Eine O-Line die noch nicht nicht besser ist, kann keinem QB helfen.

Under the Radar Move: CB Malcolm Butler, Free Agency Signing, 2 Jahre – 5 Mio. $

J.C. Jackson stand vorige Saison noch in Diensten der Patriots. Die Patriots verlängerten den Vertrag mit ihm nicht, da sie wussten er möchte seinen Zahltag haben. Diesen bekam er von den Chargers, ganze 82,5 Mio. $ für 5 Jahre sind ihnen seine Dienste wert.
Malcom Butler soll nun die Lücke von Jackson etwas ausfüllen. Butler ist kein Unbekannter bei den Patriots, war er dort doch von 2014 bis 2017 unter Vertrag und das nicht mal so schlecht. Als er die Patriots verließ war er der #1 Corner der Patriots. 2 Jahre für 5 Mio. $ ist jetzt nicht unbedingt ein Megavertrag. Mit diesem Vertrag kann er ein Steal für die Patriots werden. Seine beiden Saisons bei den Titans waren jetzt auch nicht wirklich schlecht. Dort hat er sich als Starter durchgesetzt.

Größter Draft Need: O-Line

Wie schon geschrieben, ich sehe bei den Patriots den größten Need in der O-Line. Hier muss dringend Verstärkung her, denn wenn Mac Jones Druck verspürt, neigt er zu Fehlern. Hier muss unbedingt ein Upgrade her, ob das im Draft geht, wage ich zu bezweifeln. Desweiteren muss ein Upgrade auf der Receiver Position her, Meyers war zwar der Top Receiver aber er ist, wie schon geschrieben, kein #1 Receiver – zumindest nicht aus meiner Sicht. Ich denke mit einem #1 Receiver wird Meyers noch stärker. Die Patriots haben 7 Draft Picks für den kommenden Draft, wer Belichick kennt, weiß auch, dass dieser versuchen wird mehr Draft Picks zu ergattern. Belichick hat ein Händchen dafür talentierte Spieler spät zu draften.

Miami Dolphins

Bester Move: DE Emmanuel Ogbah, Vertragsverlängerung, 4 Jahre, 65,4 Mio. $

Viele haben hier vermutlich mit Tyreek Hill gerechnet. Was ein guter Wide Receiver für einen jungen Quaterback ausmacht, haben wir ja in der Liga schon oft genug gesehen. Ob jetzt Stefon Diggs für Josh Allen, oder eben jener Tyreek Hill für Patrick Mahomes. Doch für mich ist der Gegenwert doch etwas zu hoch. Der Vertrag über 120 Mio. $ für 4 Jahre ist zu teuer. Hinzu kommt ein 1st Round Pick #29, 2nd Round Pick #50, 4th Round Pick, 2023 4th Round Pick, 6th Round Pick 2023. Für mich zu viel wenn man bedenkt wie schnell sich die letzten Rookie-Receiver in der NFL zurechtgefunden haben. Justin Jefferson, CeeDee Lamb, Jerry Jeudy, Chase Claypool, Ja’Marr Chase, Jaylen Waddle, DeVonta Smith um hier nur einige zu nennen. Mit dem Gehalt und dem Vertrag einfach zu teuer jedoch für mich nicht der schlechteste Move, aber dazu später mehr.
Mir gefällt die Vertragsverlängerung von DE Emmanuel Ogbah sehr gut. Obgbah war im Vorjahr bei knapp 70% der Snaps am Feld. Führt die Sackstatistik der Dolphins mit 9 Sacks an, die selbe Anzahl hatte er auch schon das Jahr davor. Die Dolphins brauchen eine starke Defense, die ja die letzten Jahre die Offense geführt hat. Jener Ogbah ist ein wichtiger Bestandteil dieser Defense.

Schlechtester Move: LT Terron Armstead, Free Agency Signing, 75 Mio. $ – 5 Jahre

Den Trade von Tyreek Hill habe ich schon angesprochen, mir persönlich gefällt dieser nicht, vor allem da man mit Jaylen Waddle schon einen ähnlichen Spielertyp in seinen Reihen hat.
Doch der Deal für Terron Armstead finde ich noch schlechter. Klar die O-Line, war wie bei so vielen Teams, die Achillesferse der Dolphins. Klar ist auch sie brauchten Verstärkung für diesen Mannschaftsteile. Doch ein guter Spieler mach noch lange keine Top-Line. Es gibt genug Statistiken, welche diese These auch stützt. Viele überdurchschnittliche Starter in der O-Line sind weit besser als ein Topspieler und durchschnittliche Spieler. Aus diesem Grund finde ich das Geld nicht so gut angelegt. Sicherlich, Terron Armstead ist einer der, wenn nicht der beste LT in der NFL, doch die Dolphins brauchen in dieser Line mehrere gute Spieler um Tua das Leben leichter zu machen und ihm etwas mehr Zeit zu geben. Für die 75 Mio. Dollar hätte man 2-3 überdurchschnittliche Starter verpflichten können.

Under the Radar Move: OG Connor Williams, Free Agency Signing, 14,04 Mio. $ – 2 Jahre

Einer solcher überdurchschnittlichen Starter in der O-Line ist OG Connor Williams. Die letzten 4 Saisonen war er noch Starter in der O-Line der Dallas Cowboys. Eben jene Cowboys, welche die O-Line Statistik laut PFF anführen. Connor Williams war ein fester Bestandteil dieser Unit. Williams war bei fast 80 % der Snaps am Feld, lies einen einzigen Sack zu.
Im Vergleich zu Armstead ein weit besserer Move. Ein mehr als überdurchschnittlicher Guard für dieses Geld. Williams wird gemeinsam mit Armstead die Line um einiges verbessern.

Größter Draft Need: O-Line

Die Dolphins haben einige Moves in der O-Line schon gemacht, jedoch sind diese noch nicht genug. Tua Tagovailoa hatte meist 3 Sekunden Zeit um den Ball los zu werden. Wenn man noch bedenkt, das Tua nervös wird und Fehler macht, wenn er unter Druck gesetzt wird. Dies hat man vorige Saison zu Hauf gesehen. Es kommt ja nicht von irgendwo, dass viele das Gefühl hatten Tua habe keinen Schritt nach vorne gemacht in der letzten Saison. Weitere Needs kommen aus meiner Sicht auf den neuen Headcoach Mike McDaniel an. Es wird sicherlich an der Flexibilität und Schnelligkeit in der Defense gearbeitet. Edge und LB wäre hier eine Idee. Das kommt, wie schon geschrieben, auf die Philosophie an, welche Mike McDaniel und Defensive Coordinator Josh Boyer mitbringen.

Rico’s Meinung zu seinen Dolphins:

Also die Sache bei Ogbah ist, dass wir ihn für überteuert halten, weil er vermutlich nur bei uns so gut funktioniert.

Bei der Line sind die Dolphins einfach “needy” und 15 Millionen für vielleicht den besten LT über die letzten Jahre (insgesamt nicht auf Basis der einzelnen Saison) ist da vollkommen in Ordnung. Ist ja auch günstig, wenn man andere Tackle sieht von den Kosten her. Williams ist für mich ein Home Run, da bin ich bei dir.

Und bei Hill hat man die Chance einfach ergriffen schon nicht günstig, aber es ist ja eher ein 4 Jahres 95 Millionen Vertrag mit Void Jahr anstatt eines 4 Jahresvertrag mit 120 Millionen. Das muss man schon auch sagen und relativiert das Ganze. Und bei den Picks bei WR, die du nennst sind es ja einige die den Top 20 gegangen sind. Das ist für mich dann schwieriger zu vergleichen als Pick 29. Da gibt es auch einige, die durchgestartet sind.
Tua hat schon einen Schritt nach vorne gemacht, aber eben keinen großen Schritt imo. Das stimmt schon.


Allgemein würde ich die Stimmungslage deutlich positiver beschreiben als es sich aus deinem Text rausliest.

New York Jets

Bester Move: OG Laken Tomlinson, Free Agency Signing, 41,2 Mio. $ – 3 Jahre

Alles in allem bin ich von der Free Agency Phase der Jets schon sehr angetan. Sie haben, aus meiner Sicht, schon sehr viel richtig gemacht und werden den Phins und Patriots nahe kommen, wenn Zach Wilson seine Leistungen bringt, die er ansatzweise in der letzten Saison gezeigt hat. In der Kategorie Bester Move würden mir hier einige Spieler einfallen. C. J. Uzomah, D.J. Reed, Tyler Conklin oder Salomon Thomas, sie alle sind schon gute Verpflichtungen hinzu kommen die vielen eigene Free Agents die sie gehalten haben. Einen Jordan Whitehead noch gar nicht genannt. Zwischen ihm und Laken Tomlinson schwankte ich beim Besten Move der Jets. Zu Whitehead später noch mehr. Tomlinson ist auf jeden Fall eine Verstärkung für die eigene O-Line.
Voriges Jahr noch bei den 49ers unumstrittener Stamspieler. Er ließ gerade mal 2 Sacks zu. Umso bemerkenswerter da er bei sämtlichen Snaps am Feld war, ja richtig gelesen laut „overthecap“, war Tomlinson bei 100% der Snaps am Feld. Wie auch schon die beiden Saisons davor. In den 5 Saisonen bei den 49ers war er in 4 Saisons bei 100% der Snaps am Feld. Einzig in der Saison 2018 waren es „nur“ 97%. Ich denke alleine diese Werte sprechen für sich. Er wird auf jeden Fall eine Verstärkung für die O-Line der Jets.

Schlechtester Move: WR Corps nicht verstärkt

Ich habe lange überlegt ob ich an der Free Agency der Jets etwas aussetzen kann. Doch dann habe ich ihren Receiver Corps gesehen und wusste, dort wurde nicht investiert. Sicherlich es wurden mit den beiden TE C. J. Uzomah von den Bengals und Tyler Conklin von den Vikings, 2 eher Catching TE geholt.

Doch auf der Receiver Position wurde sich nicht verstärkt.
Vergangene Saison hatte dort kein Spieler über 550 Yards an Receiving. Elijah Moore war an gefangenen Yards mit 538 die #1. Die meisten Catches hatte ein gewisser Jamison Crowder. Ja, jenen Jamison Crowder habt ihr bei den Bills schon gelesen. Damit ist klar, den haben die Jets auch verloren. Es gab 5 Spieler mit 400 Yards und mehr. Doch von einem Corey Davis, vor der letzten Saison von den Titans gekommen, hat man sich wesentlich mehr erwartet. Er war nicht der #1 Receiver, den man sich erhofft hatte. Es fehlt den Jets auf jeden Fall ein Receiver, der dem Rookie QB Zach Wilson helfen kann. Dieser hatte ganze 11 Interceptions bei 9 Touchdowns. Hier wäre Hilfe schon wichtig.

Under the Radar move: S Jordan Whitehead, Free Agency Signing, 14,5 Mio. $ – 2 Jahre

Wie schon geschrieben, für mich fast der Beste Move der Jets. Jordan Whitehead war seit seinem Draft 2018 ein fixer Bestandteil der Buccaneers. Ich gehe sogar weiter, für mich war er einer der Stars in dieser Unit – wo sich schon einige bekannte Namen getummelt haben. Aus meiner Sicht hat James Winfield hat von ihm profitiert. Beim Superbowltriumph in der Saison 2020 waren sie beide wichtige Parts in der Secondary. Die Defense hatte keine großen Namen auf der CB Position – brauchten Sie auch nicht bei diesen beiden Größen. Diese 14,5 Mio. $ für 2 Jahre sind für einen Safety mit 25 Jahre ein gut angelegtes Geld, da ist sicherlich noch etwas an Entwicklungspotential vorhanden.

Größter Draft Need: Wide Receiver

Wie schon geschrieben, haben die Jets sehr viel richtig gemacht in dieser Offseason. Sie können daher relativ entspannt in den Draft gehen. Würde ich auch bei 4 Picks in den Top 38 (Runde 1 und Runde 2). Da kann man schon einiges anstellen um seine Needs noch zu verbessern. Vielleicht oder sogar vermutlich wären die Jets ein Team das zum Traden bereit wäre, ihr #4 Pick könnte schon für einige Teams interessant sein. Auf jeden Fall wäre es wichtig einen Receiver zu draften. Wenn an #4 ein Hutchinson oder ein Thibodeaux noch zu haben sein, sollten die Jets zuschlagen. An #10 kann dann ein Receiver gedraftet werden. LB und O-Line wären dann für den Beginn der 2. Runde noch zu erledigen.
An #10 werden vermutlich fast alle Top Receiver noch zu haben sein. Da haben die Jets die Qual der Wahl. Drake London wäre hier die optimale Wahl und würde vermutlich für die restlichen Receiver einiges an Platz schaffen und diese damit noch stärker machen.

Ausblick

Vermutlich sind nicht alle meiner Meinung, aber wie schon bei den Kollegen vor mir sind dies persönliche Einblicke und das ist ja das Schöne daran. Man kann und soll darüber diskutieren. Ich hoffe es hat euch Spaß gemacht die AFC East zu lesen, mit den Buffalo Bills als einen Contender. Am Meisten gespannt bin ich jedoch von den Jets, auf dem Papier wird diese Saison mit ihnen zu rechnen sein und sie werden vermutlich den Phins und Patriots schon sehr nahe kommen. Reinschauen lohnt sich da auf jeden Fall.
Schon in 4 Tagen gehts weiter mit Kollege Frank Höhle und der NFC West – ist sie wirklich um so viel schlechter geworden?

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