Der Blick aufs Wochenende 17

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Das vorletzte Wochenende der Regular Season steht an und der Blick geht wie immer auf das Playoffrennen. In der AFC kann in der Theorie noch viel passieren, diverse Teams haben noch eine Chance. Vor allem die AFC North bietet Spannung, denn dort haben wir noch kein fest qualifiziertes Team. Die Bengals haben als Divisionserste gute Aussichten, aber das kann auch alles noch in die Brüche gehen.

In der NFC stehen die 49ers und Eagles vor dem Einzug in die Playoffs. Theoretisch könnten die Playoff-Teilnehmer hier schon nach diesem Wochenende fest stehen. Aber noch lauern Vikings und Saints auf Ausrutscher der beiden Favoriten.

Für erwähnte Wahrscheinlichkeiten habe ich die Übersicht der NY Times genommen.

Sonntag Frühschicht:

Chiefs (11-4) @ Bengals (9-6), live auf ProSieben

Wer hätte vor ein paar Wochen gedacht, dass hier zwei Divisionsführende aufeinander treffen? Bei den Chiefs war es zu erwarten. Die sind mittlerweile ja auf dem Weg zu AFC Bye Week und haben die Steelers ziemlich vorgeführt. Die Bengals sind nach zwei Siegen in Folge nun an der Spitze der AFC North, aber man darf natürlich nicht vergessen, dass ihnen das Pech der Konkurrenz gewaltig in die Karten spielte – ich höre gewaltigen Frust in Maryland… Gegen die Ravens, die mit Josh Johnson als QB antreten mussten, gewannen die Bengals mit großer Deutlichkeit. Ein Spiel das nie auf der Kippe stand. 41-21, dabei 525 Passing Yards von Joe Burrow, der seine persönliche Bestmarke um üebr 100 Yards überboten hat. Auch Tee Higgins glänzte mit 194 Yards und 2 Touchdowns. Die Bengals sind aber noch nicht durch – trotz dem Big Point.

Raiders (8-7) @ Colts (9-6), live auf DAZN & ran.de

Der Divisionssieg ist weg, aber die Wild Card ist den Colts eigentlich nicht mehr zu nehmen. Bei den Cardinals gewann Indy sein achtes der letzten 10 Spiele und bleibt damit eine der heißesten Mannschaften vor dem Playoffstart. Zudem konnte dieses mal Carson Wentz etwas mehr positiv in den Vordergrund rücken. Zwar sind da immer wieder diese Beinahe-Interceptions, aber gegen die Cardinals blieb er ohne Turnover. Dazu durfte auch mal TY Hilton nach einer durchwachsenen Saison mal ein wenig glänzen und seinen zweiten Touchdown fangen. Aber: Carson Wentz wird den Colts vielleicht fehlen. Er wurde auf die Corona-Liste gesetzt, kann aber nach den neuen Liga-Richtlinien auch als ungeimpfter spielen, wenn er seine Symptome verheimlicht bekommt. Warum auch immer diese Regelung eingeführt wurde.

Die Raiders haben gegen die Broncos ihre kleine Chance offen gehalten. Offensiv ist das aktuell alles andere als ansehnlich, Darren Waller fehlt den Raiders so sehr wie kaum ein anderer Non-QB seinem Team. Zwar wurschtelt man sich irgendwie durch und Hunter Renfrow konnte einen großen Sprung nach vorne machen – dennoch ist das einfach sehr dünn. Gegen die Colts Defense muss eine drastische Steigerung her – vielleicht wieder mit Waller. Je nach Ausgang könnte es in Woche 18 dann gegen die Chargers zum großen Wild Card-Finale kommen.

Falcons (7-8) @ Bills (9-6)

Die Bills haben die Playoffs quasi besiegelt. Rechnerisch kann das noch schief gehen, aber der Erfolg bei den Patriots hat sie an die Divisionsspitze verfrachtet und mit Falcons und Jets kommen nur noch zwei dankbare Nummern mit negativem Record. Atlanta hat nur noch rechnerische Chancen. 2 Prozent um genau zu sein.

Giants (4-11) @ Bears (5-10)

Respekt an die Defense der Giants, die Philadelphia in Hälfte Eins echt sehr schlecht hat aussehen lassen. Leider sah auch Giants QB Jake Fromm sehr schlecht aus, brauchte nur 6 von 17 Pässen für 25 Yards an. Auch als Mike Glennon später übernahm wurde es nicht besser. Der schaffte immerhin 17 von 27, aber im Schnitt für nicht Mal 4 Yards. In Halbzeit Zwei funktionierte dann gar nichts mehr bei den Giants und es ist fraglich ob das dieses Jahr noch mal besser wird.
Die Bears haben mal wieder ein Spiel gewonnen. Ein Spiel das eigentlich verloren schien. Nick Foles, ehemaliger Super Bowl MVP, durfte erstmals in dieser Saison ein Spiel machen und brachte die Bears eine Minute vor Schluss erstmals in Führung. Auf einen Touchdownpass auf Jimmy Graham folgte die Two-Point Conversion. Eine der spektakulärsten des Jahres, da sich der 1,75m große Damiere Byrd in ein anderes Stockwerk katapultierte und den Ball herunterpflückte.

Dolphins (8-7) @ Titans (10-5)

Tyrod Taylor, Lamar Jackson, Joe Flacco, Cam Newton/PJ Walker, Mike Glennon, Zach Wilson und Ian Book. So beeindruckend die 7 Siege-Serie der Dolphins ist, so unbeeindruckend ist die Liste der Quarterback gegen die man gewann. Es waren letztlich sehr viele Matches gegen unterdurchschnittliche Teams und einer Covid-Truppe. Einzig die Ravens waren ein ernsthafter Playoff-Kandidat. Nun warten mit Titans und Pats zwei sehr harte Nüsse, zwei Teams die beide noch um den jeweiligen Divisionssieg kämpfen. Die Wahrscheinlichkeit ist für die Dolphins noch immer sehr gering, rund 23%. Aber sie ist konstant gewachsen.

Die Titans können mit einem Sieg alles klar machen. Nach schwachem Wochen war das Spiel gegen die 49ers eine Leistungssteigerung für QB Ryan Tannehill. Keine Interception, über 75% Completions – vielleicht lässt sich ja darauf aufbauen nach einer bisher generell sehr durchwachsenen Saison des 33-jährigen.

Jaguars (2-12) @ Patriots (9-6)

Die Jaguars haben erstmals seit Woche 6 mehr als 20 Punkte gemacht. Trevor Lawrence hat gegen die Jets so viele Yards geworfen, wie seit der genannten Woche nicht. Damals gab es den 23-20 Sieg gegen Miami. Das waren die guten Nachrichten! Die schlechten lauten, dass Lawrence noch immer wie angekettet wirkt. Fünf Spiele in Folge ohne Touchdown, das ist für einen Starter schon eeeecht räudig. Man kann ihm nur wünschen 2022 einen HC zu haben, der irgendeinen Plan besitzt. Dazu scheint die Jaguars-Defense die Saison bereits abgeschenkt zu haben. Selbst Verbandsligateams würden sich bei diesem Play in Grund und Boden schämen:

Die Pats sind zwar mit großer Sicherheit durch, aber der große Lauf, bei dem alles zu gelingen schien, scheint vorbei. Die Bills rächten sich für die Vorführung im letzten Aufeinandertreffen und Mac Jones musste in seinem bisher wohl schwächsten NFL-Spiel (das erwähnte Hinspiel kann man nicht werten) viel Lehrgeld bezahlen müssen. Unter 50% Completions hatte er bisher noch nicht.

Buccaneers (11-4) @ Jets (4-11)

Die Jets sind nicht das schlechteste Team der NFL, gewannen gegen die Jaguars. Viel mehr will ich gar nicht schreiben, sondern ein Highlight des Spiels zeigen. Der starke Return von Braxton Barrios über das gesamte Spielfeld.

Die Bucs haben ihre WTF-Niederlage gegen die Saints weggesteckt und die Panthers abgestraft. Im Schatten der vielen Verletzten wie Fournette, Godwin, Evans,… konnten sich zwei Spieler hervorheben. Ke’Shawn Vaughn lief über 55 Yards zum ersten Touchdown seiner NFL Karriere.

Dazu gelang Cyril Grayson eine 62 Yards Reception. Wem? Cyril Grayson! Der ist schon seit 2019 in Tampa. Hat halt erst sein 8. Spiel gemacht. Ein besonderer Spieler, denn er hat kein College Football gespielt. Der 28-jährige war dort ein erfolgreicher Sprinter und kam nach einer Rundreise durch die verschiedenen Practice Squads der Liga vor 2 Jahren nach Tampa. In Woche Acht war ihm bei der Niederlage in New Orleans sein erster Touchdown gelungen, auch nach einer langen Reception (50 Yards).

Eagles (8-7) @ Washington (6-9)

Der kleine Lauf von Washington ist endgültig vorbei. Nach dem Covid-Ausbruch vor dem Eagles-Spiel folgte gegen die Cowboys eine komplett horrende 14-56 Klatsche. Nicht nur QB Taylor Heinicke hatte einen horrenden Auftritt, dads war in allen Bereichen eine Nullnummer.
Auch die Eagles erlebten gegen die Giants eine solche Nullnummer, allerdings nur von der Offense in Halbzeit Eins. Nach einem fürchterlichen 3-3 zur Halbzeit wachte Philadelphia in der zweiten Halbzeit endlich auf und zerlegte die Giants mit 31 Punkten. Der Moment des Abends ergab sich im letzten Viertel. Beim Stand von 20-3 warf Jalen Hurts den Ball an die Endzone zu Lane Johnson. Der Right Tackle fing erstmals in seiner Karriere einen Pass und dann gleich ein Touchdown. Wenn man bedenkt, dass Johnson vor einigen Wochen seinen langen Kampf mit Depressionen und Angstzuständen öffentlich gemacht hat, war das einfach ein hochemotionaler Moment. Nicht nur für Eagles-Fans.

Rams @ Ravens (8-7)

Die Ravens haben eine gute Ausgangsposition an die Wand gefahren – auch wenn das auch auf eine unfassbar bittere Verletztenwelle zurückzuführen ist. Die Ravens mussten mit Josh Johnson den dritten Quarterback der Saison aufs Feld schicken. Der 35-jährige Routinier wurde erst 10 Tage vorher unter Vertrag genommen und hatte vor ein paar Wochen bereits Einsätze für die Jets. Für diese musste er in Woche 9 kurzfristig einspringen und machte damals ein okayes Spiel mit drei Touchdowns. Die waren zwar alle in der Garbage Time, aber hey, genügend QBs haben dieses Jahr nicht mal das hinbekommen. Nun musste er wieder kurzfristig rein und machte die Sache unter diesen undankbaren Umständen sehr gut. Aber die Ravens-Defense sah gegen Burrow, Higgins, Mixon & Co einfach gar kein Land.

Die Rams drohten vor ein paar Wochen einen ähnlichen Weg zu nehmen, aber mittlerweile sind sie wieder auf klarem Kurs. Gegen die Vikings machte man es sich aber teilweise schwerer als nötig, vor allem Matt Stafford erlebte mit drei Touchdowns, und vielen Ungenauigkeiten einen düsteren Abend und gab seinen Kritikern berechtigtes Futter. Dafür hatte Cooper Kupp ein weiteres 100 Yards Game. Mit der magischen 2000 Yards Mauer wird es knapp, 266 Yards bräuchte er aus den letzten beiden Partien. Hervostechen konnte auch Brandon Powell mit einem schönen Punt Return Touchdown.

Stark war auch Sony Michel unterwegs. Der Running Back, Erstrundenpick der Patriots 2018, scheint die Kurve bekommen zu haben. Mit Cam Akers könnte das Backfield nun auch überraschend verstärkt werden. Dessen Achillessehnenriss im Juli scheint schneller als erwartet verheilt zu sein.

22:05 Uhr Spätschicht:

Broncos @ Chargers

Die Chargers hatten es eigentlich schon fast. Den eingeplanten Sieg gegen Houston einfahren und alles sieht rosig aus. So der Plan. Die Ausführung? Bescheiden. Bis ins dritte Viertel war das noch eine knappe Angelegenheit, ehe die Defense den vorzeitigen Winterschlaf antrat und sich im letzten Viertel von den Texans 24 Punkte einschenken ließ. Zur Erinnerung: VON DEN TEXANS. Bei denen der unstreitbar begabteste Offensivspieler Brandin Cooks fehlte. Die Sache mit den chokenden Chargers ist ja nun schon sehr lange eines der großen NFL-Memes. Nun im Playoff Kampf so zu choken, das ist dennoch…speziell.
Die Broncos sind endgültig aus der Wild Card Diskussion raus. Die letzte Chance endete mit einer 13-17 Niederlage in Las Vegas bei der die Broncos traurige 158 Offense Yards aufs Papier brachten. Weniger als die Raiders alleinige per Laufspiel erreichten. Drew Lock hatte den ersten Start der Saison und bewies uns einmal mehr, was wir alle schon in der Vorsaison gelernt haben: Er wird nie ein kompetativer NFL-Starter werden.

Texans @ 49ers

Wenn man den Texans eines nicht absprechen kann, dann die Motivation. Die Baustellen sind offensichtlich groß, aber die Mannschaft hat ihre Hoffnungsträger, welche den Fans Mut machen können. Drittrundenrookie Davis Mills hat aktuell durchaus Chancen darauf, kommende Saison als Starting QB eingeplant zu werden. Die Offense Rookies Nico Collins und Brevin Jordan waren ebenfalls positive Griffe. In der Defense hat sich der letztjährige Drittrundenrookie Jonathan Greenard sehr stark entwickelt. Gegen die Chargers gab es einen beeindruckenden 41-29 Sieg bei dem Rex Burkhead nochmal etwas mehr hervorstach. Der Veteran lief für 149 Yards und zwei Touchdowns. Ein absolutes Career Game für den ehemaligen Pats-Spieler, der zuvor nur vereinzelt mal 100 Yards Games hatte.

22:25 Uhr Spätschicht:

Cardinals (10-5) @ Cowboys (11-4), live auf ProSieben

Von den Bilanzen her, ist das natürlich das große Spitzenspiel. Zwei Teams mit mindestens 10 Siegen, beide haben ihr Playoff-Ticket sicher. Die Cardinals kämpfen noch um den Divisionssieg, die Cowboys schielen noch leicht auf den ersten Platz der NFC. Aber wie kompetativ sind die Cardinals aktuell? Nach drei Niederlagen in Folge muss man das Wort Krise in den Mund nehmen – auch wenn zwei davon gegen Topteams waren. Aber bei einer weiteren Pleite muss man sich schon fragen, ob die Cardinals den Kopf rechtzeitig wieder frei bekommen werden würden. Zumal man sich gegen die Colts auch ein wenig ins eigene Bein geschossen hat, die Chancen nicht ausspielte als man 2 Field Goals vergab und ein Turnover on Downs kassierte. Die Kliff Kingsbury Bilanz in der zweiten Saisonhälfte macht da auch wenig Mut:

Panthers @ Saints

Die Verzweiflung ist groß bei den Saints. Die Playoff Chance ist noch immer vorhanden und die beiden verbleibenden Gegner Panthers und Falcons sind kein Grund zum Zittern. Aber diese vermaledeite Ausfallliste. Zuletzt erwischte es beide Quarterbacks, was den Rookie Ian Book erstmals aufs Spielfeld brachte. Ein undankbarer Auftakt gegen die Dolphins. Der zweite Pass wurde bereits zum Pick Six und am Ende wurde Book acht Mal von den Dolphins gesacked. Angesichts der schwindenden Chancen gab es zuletzt gar Gerüchte, dass man sich um ein Comeback von Drees Brees bemühen würde. Tatsächlich wird aber wohl nur Taysom Hill aufs Feld zurückkehren.
Bei den Panthers weiß ich so gar nicht mehr was Matt Rhule da jetzt vor hat. Gegen die Bucs kam Sam Darnold wieder aufs Feld, teilte sich mit dem ebenso wenig erfolgreichen Cam Newton die Snaps. Die Panthers blieben ohne jeden Touchdown, einzig der im Kosovo geborene Kicker Lirim Hajrullahu konnte mit seinen ersten Field Goals 6 Punkte auf die Anzeigetafel bringen.

Lions @ Seahakws

Noch ein Spiel ohne Playoffrelevanz. Für die Seahawks ist eigentlich alles egal, da geht es ja nicht mal um einen Erstrundenpick. Dieser ist im Tausch mit Jamal Adams zu den Jets gegangen und aktuell scheint das einer der schlechtesten Trades der jüngeren Geschichte zu werden. Die Lions haben in Atlanta verloren, mussten allerdings auch kurzfristig auf Jared Goff verzichten. Spieler des Monats bei den Lions ist sicherlich Amon-Ra St. Brown. Der Rookie Receiver fing im abgelaufenden Monat 35 Pässe für 340 Yards und drei Touchdowns.

Sunday Night Game:

Vikings (7-8) @ Packers (12-3), live auf DAZN

Die Packers blicken entspannt vom Ligathron, konnten als einziges Team schon 12 Siege einfahren. Gegen die Browns war es aber trotz vieler Geschenke von Baker Mayfield (vier Interceptions) ein mühlesiger Arbeitserfolg. Am Ende drohte gar die Niederlage, als den Browns nur ein Field Goal fehlte und sie im Ballbesitz waren. Aber dann war Mayfield eine Interception…die doch sehr fraglich war. Wie man dieses Holding in einer derart spielentscheidenden Situation übersehen kann, ist schon sehr problematisch.

Für die Vikings darf es jetzt nur noch Siege geben, wenn es noch was werden soll mit dem Wild Card Spot. Gegen die Rams gab es trotz mehrfacher Interceptions der Defense eine Niederlage. Die Offense dünnt sich allerdings immer weiter aus. Adam Thielen musste mehrfach behandelt werden, Dalvin Cook fehlte gegen die Rams und nun müssen die Vikings auch noch auf Kirk Cousins verzichten. Der ungeimpfte QB steht auf der Corona-Liste und wird von Sean Mannion vertreten werden. Der 29-jährige Dauerreservist steht vor seinem dritten richtigen Karriereeinsatz. Zuletzt stand er am letzten Wochenende des Jahres 2019 auf dem Platz, hatte mit 126 Yards und 2 Interceptions aber einen miesen Tag gegen die Bears.

Monday Night Game:

Browns (7-8) @ Steelers (7-7-1), live auf DAZN

Ein Divisionsduell, bei dem man erstmal abwarten muss, worum es letztlich noch gehen wird. Vor den Sonntagsspielen stehen die Teams bei 14% (Steelers) und 13% (Browns) Playoffchancen. Aber wer, außer den beiden Fangruppen (und selbst da vermutlich nicht jeder), möchte eines der Teams noch länger sehen? 😉 Die Steelers wurden von den Chiefs deutlich abgefertigt, schon zur Halbzeit lag KC mit 23-0 deutlich vorne. Am Ende gelang der einzige Touchdown kurz vor Schluss, in tiefer Garbage Time. Das wird nur noch einzelne Fantasy-Spieler erfreut haben. Für Roethlisberger dürfte es nun das letzte Heimspiel der Karriere werden. Entsprechende Aussagen klangen durch und ich sehe kein Team, welches ihn 2022 uner Vertrag nehmen sollte.

Im Kampf um die letzte Chance ist die Defense der Steelers aber auch ausgedünnt. Am Freitag mussten Jon Schobert und Chris Wormley auf die Covid-Liste. Dort befinden sich bereits Devin Bush und Isaiah Buggs. Die beiden letztgenannten könnten aber zurückkehren.
Die Browns waren die großen Pechvögel nach ihrer (siehe im Packers-Bereich) harten Niederlage. Aber man darf auch nicht vergessen, dass das von den Browns trotzdem Ref-Ärger problematisch war. Die Stimmung in Cleveland ist unschön, Mayfield wird verstärkt zum Feindbild stilisiert. Ja, seine Saison ist dürfig. Aber er spielt eben auch mit diversen Verletzungsproblemen, weil die Alternative Case Keenum auch keine höhere Sieggarantie bietet. Dennoch tue ich mich langsam schwer mit der Vorstellung, dass Mayfield und Cleveland ihre Zusammenarbeit bis Vertragsende fortführen werden. Adrian Franke hat Mayfield unter die Lupe genommen.

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