1 Spieltag – 3 Autoren – 5 Fragen – Week 5

Nach Woche 4 ist fast ein Viertel der Regular Season bereits vorbei. Mit den Arizona Cardinals ist nur noch ein Team ungeschlagen, allerdings warten mit den Jaguars und Lions noch zwei Teams auf ihren ersten Sieg. Wird es diese Woche so weit sein?

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In dieser Woche schauen René Jaschko, Rico Harting und Jonathan Groeneveld nach der “Quarterback Ausgabe” aus der letzten Woche unter anderem auf die Entwicklung verschiedener Franchises und ob der eingeschlagene Weg noch erfolgsversprechend ist. Ebenso werden wir einen Blick auf die diesjährige Rookieklasse werfen und schauen wer sich bisher besonders hervorgetan hat.

Ist der Rebuild in Miami gescheitert oder hat Miami mit dem aktuellen Kader noch Chancen sich zu fangen?

René Jaschko: Ich tue mich eigentlich schwer damit, ein so langes Projekt wie einen Rebuild so schnell als gescheitert zu betrachten. Allerdings sorgt die aktuelle Situation in Miami schon für gehöriges Stirnrunzeln. Seltsame personelle Entscheidungen sowohl beim Kader als auch beim Coaching Staff haben die Dolphins in eine sehr schwierige Lage manövriert. Offensichtlich hat man die Qualität des Kaders und vor allem der Offensive Line falsch eingeschätzt. Anders kann ich mir den Uptrade mit dem eigenen Pick aus 2022 sowie die Auswahl von Waddle statt eines Oliners wie Sewell nicht erklären. 

Der Erfolg des Rebuilds steht und fällt mit dem Erfolg von Tua Tagovailoa. Dafür müssten die Dolphins auf jeden Fall eine bessere Protection schaffen, um den momentan verletzten QB auf dem Feld zu haben. Das wird ohne den eigenen, aktuell sehr hohen First Round im nächsten Jahr eine große Herausforderung werden. Sollten die Dolphins es nicht schaffen, Tua besser zu beschützen, muss man den Rebuild dann tatsächlich als gescheitert ansehen.

Rico Harting: Der Rebuild steht zumindest auf sehr wackeligen Beinen. Die Offense ist seit Jahren das größere Probleme in Miami und die Dolphins haben es nicht geschafft sich in dem Bereich zu verbessern. Die Receiver und Tight Ends ausgenommen gibt es Fragezeichen vor allem bei der O-Line. Hier hätten die Dolphins Tua eine ähnliche Line hinstellen können, wie es die Chargers für Herbert getan haben. Genau das kann nachher den Unterschied ausmachen.

Tuas Stärken und Schwächen waren vor dem Draft bekannt. Bisher sind die Entwicklungen aber sehr schleppend und auch seine Genauigkeit, die ihn im College ausgezeichnet, ist nicht auf dem Level auf dem sie sein müsste. Das Herzstück des Rebuilds wackelt stark und die 3 First Round Picks aus 2020 drohen zu busten. Austin Jackson auf Left Tackle enttäuscht bisher, ebenso Noah Igbinoghene. Besonders bitter ist, dass die Dolphins für 2022 ihren eigenen First Round Pick an die Eagles abgegeben haben, falls die Saison so weiterläuft.

Wenn die Dolphins es schaffen die O-Line diese Saison irgendwie auf ein erträgliches Niveau zu heben und Tua nach seiner Rückkehr mehr Sicherheit geben können, dann kann die Saison noch zum Erfolg werden. Die Wahrscheinlichkeit schwindet. Mit den Buccaneers nächste Woche werden die Dolphins vermutlich einen 1-4 Saisonstart hinlegen. Es deutet alles darauf hin, dass die Dolphins weiter auf der Suche nach dem nächsten Marino und vor allem nächsten Don Shula sind.

Jonathan Groeneveld: Der Beginn des Rebuilds war sehr vielversprechend und Brian Flores konnte zu Beginn mehr als nur überzeugen. Mit dem Draft 2020 und dem Pick von Tua Tagovailoa sollten dann die weiteren Schritte des Rebuilds angegangen werden. Leider gab es eher Rück-, als Forschritte.

Bereits letzte Saison habe ich den dauerhaften Wechsel auf Quarterback nicht verstanden. Klar war die Chance mit Fitzpatrick auf die Playoffs deutlich größer, als mit Tua. Allerdings verstehe ich nicht, warum die Dolphins das Selbstvertrauen ihres zukünftigen “Franchise Quarterbacks” für eine eventuelle Playoff Teilnahme opfern. Denn niemand kann mir erzählen, dass dsa Verhalten der Coaches die Entwicklung von Tua gut getan hat.

Das größte Problem dieses Jahr ist die Offensive Line. Probleme, die bereits letztes Jahr zu sehen waren, aber von den Verantwortlichen scheinbar für nicht so gravierend empfunden wurden. Diese Einschätzung war falsch und ohne zumindest solide O-Line hat es jeder Quarterback schwer.

Ich würde den Rebuild aber noch nicht als gescheitert ansehen. Der Rebuild hängt größtenteils an der Entwicklung des Quarterbacks und Tua hatte bislang keine faire Chance sich dauerhaft zu etablieren. Insofern würde ich das O-Line Problem in der nächsten Offseason angehen und dann versuchen rauszufinden, ob Tua ein Franchise Quarterback sein kann.

Sollten die Steelers Ben Roethlisberger benchen um herauszufinden, ob bereits sein Nachfolger im Kader ist?

René Jaschko: Ja, die Steelers sollten diesen Schritt so schnell wie möglich gehen, da Roethlisberger wie ein Schatten seiner selbst spielt. Mit einem 1-3 Record hängt man bereits jetzt im Playoff-Rennen stark hinterher. Man kann für Steelers-Fans nur hoffen, dass die Verantwortlichen in Pittsburgh die Lage richtig einschätzen können, da das Team auch ohne weiteres sieglos dastehen könnte. Es ist jetzt höchste Zeit, die Planung für die nächsten Jahre zu beginnen, um die Prime der starken Defense nicht mit schlechtem QB-Play zu verschwenden. 

Und dazu gehört es eben, die vorhandenen Optionen auf Quarterback zu evaluieren. Sowohl Mason Rudolph als auch Dwayne Haskins stehen bei den Steelers nur für diese Saison unter Vertrag. Deshalb muss Pittsburgh den Rest des Jahres nutzen, falls einer der beiden eine Rolle in der weiteren Kaderplanung spielen soll. 

Angesichts von Roethlisbergers langer Karriere mit den Steelers wage ich jedoch zu bezweifeln, dass dieser Schritt allzu bald vollzogen wird. Möglicherweise gelingt der Wechsel auf eine sanfte Art und Weise, da Anfang der Woche die Info kursierte, dass Big Ben eine Hüftverletzung erlitten hat. So könnte bereits am nächsten Wochenende ein anderer QB bei den Steelers under Center stehen.

Rico Harting: Die Demontage einer Franchise-Legende. Big Ben wäre wohl besser beraten gewesen, wenn er mit Pouncey zusammen die Karriere beendet hätte. Denn in dieser Saison wirkt er nur noch wie ein Schatten seiner selbst und das hatte sich letzte Saison schon abgezeichnet. Ob die Steelers diesen Schritt gehen ist fraglich, denn Roethlisberger ist einer der Spieler, die du nicht einfach auf die Bank setzt aufgrund seines Status.

Schauen wir auf die Bank haben wir Mason Rudolph und Dwayne Haskins zur Auswahl. Beide haben schon Snaps in der NFL gesehen und beide haben auch gezeigt, dass es mit ihnen ein Abenteuer ist. Bei der aktuellen O-Line wird es schwierig zu sagen, dass einer der anderen beiden Quarterback es schaffen kann vollends von sich zu überzeugen. Sollten die Steelers weiter so in eine zu vergessene Saison laufen, dann wird ein Wechsel auf Quarterback für die mögliche Zukunft aber kaum zu verhindern sein.

Jonathan Groeneveld: Ich hab die Offense der Steelers schon in der Season Preview kritisch gesehen und hatte massive Zweifel, ob diese konkurrenzfähig ist. Die Befürchtungen haben sich aus Steelers Sicht leider bestätigt. Ben Roethlisberger ist am Ende seiner Karriere angekommen und hat den richtigen Zeitpunkt für das Karriereende verpasst. Die Steelers werden wohl keine Chance auf die Playoffs haben und vielleicht droht sogar der erste negative Record für Tomlin?

Fakt ist aber auch, dass du eine Franchise Legende, wie Big Ben nicht einfach auf die Bank setzt. Eventuell läuft es so, wie René schon geschrieben hat und Roethlisberger muss sowieso verletzt aussetzen. An der Stelle der Steelers würde ich Dwayne Haskins spielen lassen und schauen, was in ihm steckt. Rudolph kennt man bereits aus den letzten Jahren und meiner Meinung nach kann er nicht die Lösung sein. Haskins würde ich allerdings gerne länger sehen und schauen, ob er sein Potential auf den Platz bringen kann.

Sind die Arizona Cardinals das beste Team der Liga?

René Jaschko: Vor der Saison war ich bei den Cardinals wirklich skeptisch. Zu viel hängt mir dort von Murrays Fähigkeiten als Scrambler ab. Und auch, wenn die Offense variabler aussieht, als im letzten Jahr, bleiben weitere Zweifel bestehen. Arizona hätte gegen die Vikings verlieren müssen und hat sich auch gegen die Jaguars nicht unbedingt mit Ruhm bekleckert. Deshalb sehe ich sie nicht als bestes Team der Liga. 

Natürlich muss man eingestehen, dass die Cardinals ein wirklich gutes Team zusammengestellt haben. Auch die Defense hat sich deutlich verbessert. In der aktuellen Form fehlt ihnen wirklich nicht viel, um an der Spitze zu stehen. Wenn sie die Leistungen aus dem Spiel gegen die Rams konstant abrufen können, könnten sie schon in ein paar Wochen von der Eins grüßen.

Rico Harting: Sie haben als einziges Team alle vier Spiele gewonnen. Daher könnte gesagt werden: Ja. Aber auch in den Statistiken gehören sie zu den besseren Teams. Auf Platz zwei nach EPA/Play, wenn die Offense betrachtet wird und auf Platz 5 auf der defensiven Seite unterstreichen die Ambitionen das beste Team der Liga zu sein. Die Offense wird hierbei vor allem von dem Kreieren von Möglichkeiten durch Kyler Murray getragen. Sich alleine darauf zu verlassen kann auf Dauer auch zu einem Einbruch führen, da das kaum konstant über eine Saison auf dem Niveau gehalten werden kann. Die Defense lebt von ihrem Pass Rush und der ist bisher überragend. Die Verpflichtung von JJ Watt macht sich hier deutlich bemerkbar, wodurch die Line allgemein mehr Druck erzeugen können.

Teams, die den Cardinals diesen Platz streitig machen könnten gibt es aber auch. Hier können die Bills genannt werden, die nach einem katastrophalen Start gegen die Steelers sich schnell wieder fangen konnten. Die Chargers spielen bisher sehr guten Football und mit Herbert haben sie einen jungen Quarterback, der in dieser Saison die nächsten Schritte zu gehen scheint. Mit der Niederlage gegen die Cowboys, einem anderen Team, welches man auf Platz 1 stellen konnten haben sie sich nicht so einen Ausrutscher geleistet wie die Steelers. Mit den Buccaneers und den Rams sind zwei weitere Teams im Rennen um den Platz an der Sonne. Viele Teams, die Anspruch auf den Top Spot erheben können, was diese Saison super spannend zu machen scheint.

Jonathan Groeneveld: Nein, sind sie nicht. Ich möchte den Cardinals gar nicht die bisherige Leistung absprechen, denn man gewinnt nicht zufällig 4 Spiele in der NFL. Allerdings habe ich zwei Punkte, die mich an den Cardinals noch zweifeln lassen.

Punkt eins ist Kliff Kingsbury und die Struktur der Offense. Es fehlt mir hier immer noch an einem Plan. Nicht falsch verstehen, die Offense ist bisher hot und viele Dinge gefallen mir sehr gut. Ich habe aber das Gefühl, dass dies bisher eher an Murray liegt, als an der Struktur der Offense und das macht mir Sorgen. Irgendwann werden die Cardinals auf Defenses treffen, die sich besser auf Murray einstellen und dann braucht es einen Plan und ich habe meine Zweifel, dass Kingsbury diesen in der Tasche hat.

Punkt zwei ist die Secondary. Bisher läuft es überraschend gut mit der jungen Secondary, allerdings möchte ich hier erstmal die Konstanz über eine gesamte Saison sehen. Aktuell wird durch den guten Pass Rush der Druck genommen, aber es wird auch Spiele geben, wo der Pass Rush keinen Zugriff findet. Ich bin gespannt, wie sich die Secondary dann schlägt.

Nach einem Viertel der Saison: Welche Teams gewinnen Ihre Divisions?

René Jaschko: Die Packers (NFC North), Cowboys (NFC East) und Bills (AFC East) sind in ihren Divisionen die klaren Favoriten. Zudem denke ich, dass sich die Buccaneers (NFC South) auch relativ schnell absetzen werden. Drei andere Divisionen sind echte Wundertüten, bei denen aktuell alles passieren kann. Meine Tipps sind dort: Browns (AFC North), Chiefs (AFC West) und Rams (NFC West). Und dann ist da noch die AFC South, die eigentlich keinen Sieger verdient hat. Aufgrund mangelnder kompetenter Alternativen werden es hier wohl wieder die Titans werden.

Rico Harting: Beginnen wir mit den einfachen Picks, an denen kein Weg dran vorbei führt: Bills, Cowboys, Packers, Bucs.

In der AFC West ist es deutlich enger als gedacht. Durch den guten Saisonstart aller Teams, bis auf die Chiefs, liegt der Favorit auf Platz vier mit 2-2. Aktuell sehe ich zwar eine Möglichkeit für die Chargers, aber wenn die Chiefs sich wieder fangen und weniger Turnover produzieren, dann werden es wieder die Chiefs, die auch mein Pick sind.

Die AFC North zeigt auch ein ungewohntes Bild, was die Bengals betrifft. Während die Browns und Ravens immer wieder Sand im Getriebe haben konnten die Bengals mit Burrow und Chase auf sich aufmerksam machen. Hier werden es am Ende vielleicht die direkten Duelle zwischen den Ravens und Browns entscheiden, wo ich aktuell noch die Nasenspitze bei den Ravens vorne sehen würde. Die Bengals könnten der Nutznießer sein, aber dafür reicht es diese Saison noch nicht.

In der AFC South sollte es ein klares Rennen für die Titans sein, aber nach der Niederlage gegen die Jets kann auch das in Frage gestellt werden. Insgesamt deutet sich aktuell ein Schneckenrennen um den Divisionsieg an, der für die Colts noch erreichbar ist. Aber auch hier bleibe ich beim Favoriten den Titans.

Eine der Top Divisions der NFL ist die NFC West. Als einzig ungeschlagenes Team der NFL thronen die Cardinals auf Platz 1 vor den Rams. Der beeindruckende Sieg gegen das Team aus LA lässt mich glauben, dass die Cardinals diese Saison ihre Konstanz beibehalten können. Wenn sie es schaffen, dass Murray auch innerhalb der Strukturen Plays machen kann führt kein Weg an ihnen vorbei. Da ich mich entscheiden muss gehe ich tatsächlich mit den Cardinals. Die Seahawks und 49ers sind mir aktuell nicht konstant genug, was aber noch kommen kann.

Jonathan Groeneveld: Ich bleibe bei 6 Divisions recht klar bei meiner Einschätzung von vor der Saison. Die Los Angeles Rams (NFC West), Green Bay Packers (NFC North), Tampa Bay Buccaners (NFC South), Tennessee Titans (AFC South), Buffalo Bills (AFC East) und die Kansas City Chiefs (AFC West) gewinnen ihre Divisions.

In der NFC East habe ich die Giants überschätzt. Ich dachte diese Saison könnte was gehen, aber wenn man so manche Aussage von Joe Judge hört, dann wundert mich die schlechte Performance auch nicht. Mittlerweile setze ich hier auf die Dalls Cowboys. Die Offense ist sehr gut und die Defense bislang auch passabel, das wird reichen.

In der AFC North werden es die Ravens und die Browns unter sich ausmachen, da den Bengals noch die Konstanz fehlt. Sowohl bei den Browns, als auch bei den Ravens sehe ich aber noch Schwachstellen und bei beiden ist es die offensive Seite. Da ich am Ende aber Jackson vor Mayfield sehe nehme ich hier die Baltimore Ravens.

Welcher Rookie sticht bisher besonders heraus und wer ist Kandidat für den Offense/Defense Rookie of the Year Titel?

René Jaschko: Gefühlt stehen die Rookies im Schatten der überwiegend schlecht spielenden QB-Riege. Vermutlich kommt daher mein Eindruck, dass wir aktuell eine eher schwache Klasse haben. Aber natürlich gibt es auch durchaus positive Überraschungen. So ist Ja‘Marr Chase nach seiner schwachen Preseason stark in die Saison gestartet und eine absolute Stütze seines Teams. Auch Rondale Moore hat bei den Cardinals auf sich aufmerksam gemacht. Und Rashawn Slater konnte die Oline der Chargers zumindest auf seiner Seite stabilisieren. 

Auf der anderen Seite des Balls liest man überall den Namen Micah Parsons. Der eher unübliche Positionswechsel von Linebacker auf Edge Defender hat sich ausgezahlt und die Defense der Cowboys deutlich nach vorne gebracht. Wenn ich heute einen Rookie of the Year für jede Seite des Balls bestimmen müsste, wären es Chase und Parsons.

Rico Harting: Ich finde diese Saison gibt es nicht DEN einen Rookie, der heraussticht. Auf der offensiven Seite des Balls überzeugte keiner der Quarterback zu 100%. Mac Jones scheint am weitesten zu sein, aber auch bei ihm habe ich weniger das Gefühl, welches letzte Saison bei Burrow und bei Herbert zu spüren war. Beim Offensive Rookie of the Year habe ich aktuell Ja´Marr Chase vorne. Der Wide Receiver der Bengals harmonisiert perfekt mit Burrow und die beiden knüpfen an ihre LSU-Tage an. Trey Lance könnte mit einem Raketenstart im zweiten Viertel der Saison aber sicherlich auf sich aufmerksam machen. Jones und Lawrence wären aktuell noch die beiden Spieler, die ich hinter Chase sehe.

In der Defensive sieht es ähnlich aus. Aktuell gibt es keinen Spieler, der sich schon einen Vorsprung aufgebaut hat. Micah Parsons ist durch die letzten drei Spiele ganz vorne mit dabei, aber auch JOK bei den Browns zeigt, was er kann. Neben den beiden stehen auf meinem Zettel Patrick Surtain II von den Broncos und Asante Samuel Jr.. Letzterer konnte schon zwei Interceptions verbuchen, während Parsons mit 3 Sacks und 17 Pressures insgesamt die Rookies anführt. Da beide bei Teams spielen, die um die Playoffs spielen werden sie gute Chancen haben.

Jonathan Groeneveld: Im Normalfall wäre es in der Offense ein Quarterback, da ja immerhin 5 in der ersten Runde gepickt wurden. Bislang konnte aber keiner der Rookie Quarterbacks wirklich überzeugen. Daher muss ich aktuell mit Chase gehen, da er bisher einfach am meisten überzeugt. Es würde mich aber nicht wundern, wenn am Ende Trey Lance den Titel holt, da er jetzt bei den 49ers übernehmen muss.

In der Defense sehe ich aktuell Micah Parsons als klare Nummer 1. Er wird auf dem Platz munter hin- und hergeschoben und weiß bislang grade als Pass Rusher zu überzeugen. Dazu spielt er noch bei den Dallas Cowboys, also America’s Team. Wenn er so weiterspielt, dann wird es wohl kaum einen Weg an ihm vorbeiführen.

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