1 Spieltag – 3 Autoren – 5 Fragen – Week 8

Nach dem nächsten Wochenende ist quasi die halbe Regular Season vorbei. Schade, dass durch die Erweiterung auf 17 Spiele kein "Halbzeitfazit" mehr möglich ist, aber schauen wir mal auf den letzten Spieltag und die aktuellen Entwicklungen.

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Letzte Woche haben wir noch über die Stärke der Baltimore Ravens gesprochen und nun wurden sie von den Bengals entzaubert. Das Spiel zeigt wieder eindeutig, wie unberechenbar die Liga diese Saison ist. Letztes Spiel gegen die Chargers unglaublich dominant aufgetreten und jetzt von den Bengals entzaubert worden. Werden es am Ende wieder die alten Verdächtigen oder schafft es ein Team, wie die Cardinals in den Super Bowl?

Unter anderem auf das Top-Duell der Packers gegen die Cardinals schauen heute Martin Brandtner, René Jaschko und Jonathan Groeneveld. Nachdem wir in der Week 5 Ausgabe bereits die Division Sieger vorhergesagt haben, kann nach Woche 7 durchaus mal geschaut werden, wer es in die PlayOffs schafft.

Das Thursday Night Game ist das Top-Duell des Spieltags. Bleiben die Cardinals unbesiegt oder schaffen die Packers einen Statement Sieg?

Martin Brandtner: Wie allen anderen, hätte ich mich auf ein richtig gutes Spiel gefreut. Ein Spiel wo man die Leistungsstärke beider Teams am Tag X mal so richtig bewerten kann. Wie gut sind die Cardinals wirklich? Oder auch wo ist die Leistungsgrenze der Packers? Die Vorzeichen sprechen nun ganz klar für die Cardinals, vom Gefühl her dürften sie momentan das Glück eher anziehen wie abstoßen. Bei den Packers fällt vermutlich der DC Joe Barry aufgrund eines positiven Covid 19 Tests aus. Dazu kommen die vermutlichen Ausfälle von den beiden besten WR der Packers – Allen Lazard und Davante Adams. Beide sind geimpft und können bei 2 negativen Covid Tests, in einem Abstand von 24 Stunden, spielen.

Die Frage ist hier wer gesellt sich hier noch dazu. Ich wäre aber nicht überrascht wenn Rodgers dennoch einen grandiosen Tag und eine MVP Vorstellung hinlegen würde, oft genug hat er es ja bereits gezeigt. Ich wäre auch nicht verwundert, könnten die Cardinals ihren Lauf fortsetzen und QB Kyler Murray seine MVP Anwartschaft untermauern. Alles in allem freue ich mich auf ein spannendes Spiel. Meine beiden Mitschreiber haben ja jeweils einen Tipp abgegeben, dass mache ich nun auch, ich Tippe auf die Packers und eine noch engere und ausgeglichenere Liga.

René Jaschko: Die Packers sind nach der überraschend deutlichen Auftaktniederlage gegen die Saints gerade mitten in einer Serie von mittlerweile sechs Siegen. Das Team um MVP Aaron Rodgers bringt sicher alles mit, um den Cardinals ein Bein zu stellen. Deshalb könnte dieses Spiel eines der Highlights der bisherigen Saison werden. 

Allerdings muss Green Bay ohne seinen Defensive Coordinator und voraussichtlich ohne Star-WR Davante Adams auskommen, die beide auf die Covid-Liste gesetzt wurden. Am Dienstag gesellte sich dann mit Allen Lazard ein weiterer Receiver dazu. Zudem gibt es auch in der Defense einige Verletzungssorgen. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Cardinals am Donnerstag das bessere Ende für sich haben werden.

Jonathan Groeneveld: Es ist sehr schade, dass die Packers leider nun solche Probleme mit Corona haben. Ich hatte richtig Lust auf ein packendes Spiel, wenn jetzt wirklich Adams und Lazard ausfallen, dann wird es wirklich schwierig. Eine kleine Hoffnung gibt es ja noch, wie Martin schreibt. So oder so wäre es ein sehr offenes Spiel geworden, aber ich hätte es Rodgers irgendwie zugetraut ein MVP-Spiel hinzulegen, wo die Cardinals am Ende nicht mehr folgen können.

Wenn Adams spielen kann, dann sehe ich die Packers eine sehr kleine Nasenspitze weiter vorne. Fällt er aus, dann bleiben die Cardinals unbesiegt.

Zum Abschluss noch eine kleine Statistik. Seit dem Matt LaFleur der Headcoach der Packers ist, steht er 6-0, wenn Adams nicht spielen konnte. Mal schauen, ob diese Serie reißt.

Wie seht ihr die Arbeit der neuen Headcoaches bisher?

Martin Brandtner: Wie ich auch bei den Rookies schreiben würde. Kann man einen (Spieler) Headcoach nach 7 Spieltagen bereits komplett bewerten? Meine Antwort hier ganz klar NEIN.

Ich mache nicht gerne Vergleiche mit anderen Sportarten, aber nehmen wir hier den Fußball her. Wird hier ein junger Coach oder Spieler bereits nach 7 Spielen komplett beurteilt – ich denke nicht.

Doch haben wir schon einiges von Ihnen gesehen und ich würde sagen ich habe ganz klar 2 der positiveren und so nicht erwarteten Rookie Headcoaches. Nämlich Brandon Staley und Dan Campbell.

Bei Staley ist es ganz klar an den Zahlen ersichtlich wie er sich schlägt. Aber auch die Art und Weise wie die Chargers spielen macht Lust auf mehr. Für viele waren die Chargers die letzten Jahre immer ein Playoffkandidat, sie schafften es dennoch immer diese nicht zu erreichen. Unter Staley können die Chargers ihr Leistungsvermögen fast immer abrufen und sind auf dem Besten Weg in die Playoffs. Auch die Leistungen von Herbert haben für mich nochmals einen Schritt nach vorne gemacht. Aber die Chargers haben noch Schwächen, vor allem in der D-Line, interessant wird’s wie diese die restliche Saison und die nächste Saison aussehen. Erst dann kann man ein richtiges Urteil fällen denke ich.

Ja, Dan Campbell ist meine zweite positive Überraschung. Viele werden sich denken, „what“. Vor der Saison als „Großmaul“ verschrien mit seinen Pressekonferenzen, hat er aus meiner Sicht mehr als Taten folgen lassen. Klar die Lions haben noch kein Spiel gewonnen, aber wie sie die Spiele immer offen halten konnten, davon gingen vor der Saison nicht so viele aus. Es scheint als habe er den richtigen Draht zum Team gefunden. Ein solches hat er aus meiner Sicht schon geformt und die Spieler kämpfen und laufen das ganze Spiel für sich und ihren Coach. Was dann noch hinzukommt sind seine mutigen Entscheidungen. One Side Kick im 1. Viertel, Punt Fake, um nur einige zu nennen.

Für mich etwas einen negativen Beigeschmack hat Robert Saleh bei den Jets. Sicherlich, die Jets sind ein Trümmerhaufen der NFL, aber dass sie so schwach sind hätte ich denen nicht zugetraut. Hier rede ich gar nicht von der Offense sondern eigentlich von der Defense, DER Kernkompetenz von Saleh. Ich war noch kein Spiel von ihnen überzeugt. Wenn ich mir den Auftritt letzte Woche gegen die Patriots ansehe, ist dies einer Defense von Saleh nicht würdig. 54 Punkte und 551 Yards gegen sich, ich kann nicht sagen ob eine Saleh-Defense so etwas schon mal erlebt hat. Wohlgemerkt gegen die Patriots, jetzt nicht das Überteam in der NFL.

René Jaschko: Es ist sicherlich noch sehr früh, die Arbeit der neuen Headcoaches zu bewerten. Abgesehen von Brandon Staleys Chargers stehen die Teams der Rookie Headcoaches nämlich alle ziemlich bescheiden da. Die Jets sind auch unter Saleh weiterhin ein Desaster. Bei den Jaguars sieht es ähnlich aus, wobei Urban Meyer zudem auch neben dem Platz für Kopfschütteln gesorgt hat. Immerhin zeigt die Entwicklung in den letzten Spielen in eine bessere Richtung, ähnlich wie bei den Falcons und Artur Smith. Nick Sirianni wirkt in Philly dagegen noch recht überfordert, seine Offense an seinen Quarterback anzupassen. Dan Campbell überrascht in Detroit mit aggressivem Coaching und emotionalen Auftritten. Dennoch sind die Lions eins der schlechtesten Teams der Liga. 

Zu David Culley kann ich als Texans Fan am meisten sagen. In dem offensichtlichen Rebuild sind weniger seine fachliche Expertise als seine menschliche Kompetenz gefragt. Seine Hauptaufgabe ist es, eine neue Kultur zu installieren und während des Neuaufbaus alle bei Laune zu halten. Das merkt man leider auch an den Spielen der Mannschaft: Undiszipliniertheiten, konservatives Coaching, mieses Zeitmanagement. Zudem sind seine personellen Entscheidungen oft fragwürdig. Das wirkte sich zuletzt auch spürbar auf die Stimmung im Team aus. Um es in einem Satz zu sagen: Die Texans sind schlecht gecoacht. Wie schon in meiner Seasonpreview erwähnt, ist und bleibt Culley für mich nur ein Übergangscoach.

Jonathan Groeneveld: Für mich gibt es hier einen Coach, der mich wirklich sehr positiv überrascht hat und das ist Dan Campbell. Im Vorfeld der Saison war ich recht skeptisch. “Kniescheibengate” und ein paar andere Aussagen haben mich zweifeln lassen, aber bisher überrascht mich Dan Campbell auf der menschlichen Ebene. Er scheint sehr nah am Team zu sein und dort mit seiner Art zu überzeugen. Er steht vor dem Team und steckt sein gesamtes Herzblut rein, wie auch auf Pressekonferenzen zu sehen. Sportlich finde ich ihn unglaublich schwer zu bewerten, da die Umstände einfach nicht gut sind, aber dazu mehr in der nächsten Frage.

Robert Saleh und David Culley finde ich ebenso schwer zu beurteilen, da die Umstände einfach nicht gut sind. Saleh würde ich ein paar Saisons Zeit geben um dem Team seine Identität umsetzen zu lassen. Bei Culley gehe ich davon aus, dass er sowieso nur als Übergang gedacht war. Nächste Saison wird er aber wohl noch bekommen.

Arthur Smith scheint langsam angekommen zu sein bei den Falcons, die Offense entwickelt sich langsam. Allerdings wird auch hier einfach Zeit benötigt, der Umbruch steht am Anfang. Als nächstes wird man einen neuen Quarterback benötigen, da Ryan schon dieses Jahr deutliche Altersschwächen zeigt und dadurch gewisse Limitierungen hat.

Brandon Staley macht bislang Spaß. Ich liebe seine Interviews und er macht einen sehr reflektierten, intelligenten Eindruck. Es würde mich nicht wundern, wenn er bei den Chargers eine Ära prägen könnte. Dazu hat er als defensiver Headcoach trotzdem eine gute offensive Idee und möchte diese auch umgesetzt haben.

Nick Sirianni kann mich bislang nicht überzeugen. Er schafft es für mich nicht, die Stärken von Jalen Hurts wirklich gut ins Spiel einzubinden. Hurts wird nie ein Top 5 Quarterback werden, aber wenn du ihm das System gibt, dass er braucht, traue ich ihm durchaus zu im oberen Mittelfeld mitzuspielen.

Und zu Urban Meyer. Ich verstehe nicht, warum er noch im Amt ist und denke spätestens nach der Saison ist er weg. Dabei spielt das Sportliche nicht mal unbedingt eine Rolle, sondern seine Außendarstellung. Die nächsten negativen Schlagzeilen kommen sicher, da er bislang kaum ein Fettnäpfchen auslässt…

Werden die Detroit Lions in dieser Saison noch ein Spiel gewinnen?

Martin Brandtner: Ja und Ja und Ja. Ich hoffe es für einen Freund, der leidgeprüfter Lionsfan ist. Aber nicht nur für ihn, siehe den Punkt oben und die Rookie Headcoaches. Campbell hat es für mich geschafft ein Team zu formen. Wenn wir uns ehrlich sind, waren sie schon nah dran. Vikings, Ravens oder auch gegen die Rams, wo sie bis ins 4. Viertel noch geführt haben. Eagles, Bears, Falcons, Seahawks, Broncos oder eine Revanche gegen die Vikings, da kann ich mir einen Sieg sehr gut vorstellen. Vor allem wenn Head Coach Dan Campbell weiterhin den Mut zum Risiko hat.

René Jaschko: Die Lions haben einen wirklich schweren Schedule erwischt. In der zweiten Saisonhälfte warten da unter anderem noch Browns, Cardinals und Packers auf das Team aus der Autostadt. Allerdings glaube ich, dass Detroit mit ihren engagierten und mutigen Spiel zumindest einen Sieg einfahren könnten. Die naheliegendsten Kandidaten sind die Eagles in der nächsten Woche, die Bears oder die Falcons.

Jonathan Groeneveld: Definitiv. Die Lions haben eine gute Mentalität, auch wenn es natürlich an Qualität fehlt. Was Dan Campbell aus dem Team macht und mit welcher Leidenschaft er voran geht, überträgt sich auf das Team. Würde mich auch gar nicht wundern, wenn die Lions einem guten Team ein Bein stellen können. Aufgrund der Bilanz können sie schnell unterschätzt werden und wenn dann ein Team nur mit 80 oder 90 Prozent reingeht, dann kann das auch nach hinten los gehen. Die Lions waren ein paar Mal diese Saison schon sehr nah dran, am Ende werden 1-2 Siege geholt werden. Ansonsten gilt es weiter den Umbruch voranzutreiben und vor allem einen Quarterback für die Zukunft zu finden, denn Goff ist das sicher nicht.

Die Gerüchte um einen Trade von Deshaun Watson werden lauter. Wird ein Trade stattfinden und wer sollte zu den Interessenten zählen?

Martin Brandtner: Hier stellt sich für mich die Frage, würden wir so eine Diskussion auch über einen anderen Spieler in der NFL führen, der jetzt nicht dieses Starpotential hat. Nehmen wir einen soliden O-Line Spieler. Wer würde den nach solchen Anschuldigungen noch unter Vertrag nehmen? Ich finde es immer mehr Schade, wie viele hochbezahlte Sportler, die in ihrer Welt Stars sind, ihr Privatleben nicht im Griff haben. Hier sollte man mal ansetzen und nicht ob ein Team den noch unter Vertrag nimmt oder nicht. Es sollte nicht die Frage geben, wer nimmt ihn noch unter Vertrag sondern vielmehr, wann darf er wieder unter Vertrag genommen werden. Sicherlich es gilt die Unschuldsvermutung, aber der Ruf ist schon mal ruiniert und dass Watson ein Problem hat, diese Frage stellt sich für mich auch nicht mehr. Erst nach einer erfolgreichen Therapie dürfte dieser Spieler wieder unter Vertrag genommen werden.

Wenn ich mich an die Vickgeschichte zurückerinnere, war doch damals der Aufschrei bei den Vermutungen schon viel größer. Doch wie sehr der Druck der GM Manager und HC in der NFL nach Erfolg ist, sieht man schon daran, dass es mehrere Teams gibt, die aktuell ernsthaft über Watson nachdenken. Klar von den Dolphins ist’s ja wirklich schon länger bekannt. Aber auch die Namen Broncos, Panthers oder auch Washington Football Team sind hier schon gefallen. Meiner Meinung nach sind dies nicht mal alle.

René Jaschko: Als Texans-Fan würde ich mir wünschen, dass das Thema bald ein Ende hat und der Rebuild in Houston weitergehen kann. Allerdings kann ich den aktuellen Gerüchten nicht so recht Glauben schenken. Die Meldungen über Fortschritte in den Gesprächen kamen zu Beginn ausschließlich von Reportern aus dem Umfeld von Houston, was den Verdacht nahelegt, dass die Texans das Thema befeuert haben. Auch die kürzliche Meldung über eine grundlegende Einigung kommt mir nicht wirklich glaubhaft vor. 

Eigentlich sollte aktuell kein Team ernsthaftes Interesse an der Personalie Watson haben, zumindest solange seine rechtliche Situation nicht geklärt ist. Rein sportlich ist er natürlich für jedes Team interessant, das keine langfristige Lösung auf der Quarterback-Position parat hat. Kurz vor der Tradedeadline macht so ein Handel vor allem für Teams Sinn, die einen relativ guten Kader haben und mit einem Upgrade ihre Saison retten könnten. Die Dolphins gehören für mich nach ihrem 1-6 Start nicht zu diesem Kreis. Washington, Denver oder Carolina machen am meisten Sinn. 

Jonathan Groeneveld: Ich hab mich ja vor 2 Wochen recht deutlich zu Jon Gruden geäußert. Ich sehe das also bei Watson recht ähnlich und sollte sich alles bestätigen, dann will ich ihn eigentlich nicht mehr in der NFL sehen. Roger Goodell hat sich nun geäußert, dass aktuell eine Sperre nicht möglich ist, da die NFL bisher nicht genug Einblicke in den Vorgang hat. Insofern wäre er wohl direkt einsatzbereit und könnte eventuell noch ein Team Richtung Playoffs bringen.

Die Gerüchte sagen aktuell(Stand Mittwoch), dass die Dolphins und Texans wohl recht einig sein sollen, aber die Dolphins Sicherheit in der rechtlichen Situation haben wollen. Am wichtigsten ist ihnen wohl, wie lange eine mögliche Strafe wäre. Rein sportlich wäre Watson für viele Teams sinnvoll. Auch die Panthers oder Broncos sollten Interesse haben. Da sich die Gerüchte mit den Dolphins aber hartnäckig halten, gehe ich von einem Trade nach Miami aus.

Welche Teams kommen in die Playoffs?

Martin Brandtner: In der AFC geht wohl nichts über die Bills, Titans, Ravens und Chargers. Hinzu kommen die Bengals, Raiders. Der letzte Platz ist hier etwas streitig, vielleicht das Glück der Chiefs das es, seit letzter Saison, 7 Playoffteilnehmer gibt. Doch ich sehe hier die Colts und Browns vorne. Für mich ein ganz klares Ja, zu – muss man sich Sorgen um die Chiefs machen. Nur wenn sie Turnover reduzieren können werden sie in den Playoffs mitspielen. In der NFC gibt’s für mich 5 ganz klare Teams die ich in den Playoffs sehe. Cardinals, Rams, Packers, Cowboys und Buccaneers. Für die restlichen 2 Plätze gibt’s für mich Stand heute viele Anwärter. Saints, Vikings, selbst Falcons und 49ers sind hier nicht auszuschließen.

René Jaschko: In der AFC ist die Spitze zwar umkämpft, aber das Playoff-Feld hat sich doch recht gut herauskristallisiert. Bills und Titans werden aller Voraussicht nach ihre Divisionen recht klar gewinnen, während es in der North und West etwas enger zugeht. Dort sehe ich die Ravens und Chargers vorne, während Bengals und Browns jeweils eine Wildcard erhalten. Der letzte Spot wird stark umkämpft sein. Aufgrund des recht einfachen Restprogramms (u.a. Texans, Jets und zweimal Jaguars) sehe ich dort die Colts knapp vor den Chiefs. 

In der NFC gibt es eine klare Spitzengruppe aus Cardinals, Rams, Packers, Buccaneers und Cowboys, die relativ souverän die Playoffs erreichen sollten. Auf den letzten beiden Wildcardplätzen erwarte ich die Saints und Vikings.

Jonathan Groeneveld: In der AFC sollten die Bills(East) und Titans(South) ihre Division problemlos gewinnen. In der AFC North sehe ich weiter die Ravens vorne. Fehlt noch die AFC West, wo ich mich echt schwer tue. Lange habe ich an ein Comeback der Chiefs geglaubt, aber nach dem letzten Spieltag fällt mir das immer schwerer. Daher gehe ich hier mit den Chargers. Eine Wild Card sollten sich in jedem Fall die Bengals holen. Dahinter wird es unfassbar eng. Browns, Chiefs, Colts, Raiders sind alle eng beisammen, aber wenn ich mich festlegen muss: Chiefs und Raiders und damit drei Playoff Teams aus der AFC West.

In der NFC sind für mich die Cardinals, Rams, Packers, Buccaneers und Cowboys gesetzt. Auch dahinter fällt es mir leichter, als in der AFC und ich bin da bei René. Die Saints und die Vikings werden die letzten beiden Wildcardplätze holen. Höchstens den Falcons würde ich es noch zutrauen dazwischen zu grätschen, aber am Ende sind diese glaube ich zu inkonstant.

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