Viermal zwölf Spieltag 3&4

Drei Wochen sind in der Sharkwater GFL mittlerweile gespielt. Wir schauen zurück und auf Woche vier voraus

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Liebe Leser, drei Wochen sind in der Sharkwater GFL mittlerweile gespielt. Erste Tendenzen bilden sich klar heraus, doch sowohl in der GFL Nord als auch im Süden bleibt einiges unklar. Das kommende Wochenende sollte doch einigen Aufschluss geben.

Der Stand im Norden

Die Ergebnisse vom Wochenende lauteten im Norden Köln – Kiel 49:13 und Berlin – Braunschweig 22:29. Die Kieler, bis dato zweimal böse gegen die Potsdam Royals unter die Räder gekommen, mussten in Köln mit ihrem jungen deutschen Spielmacher Henrik Wolk auflaufen. Starter Joe Germinerio musste nach einem Platzverweis gegen die Royals aussetzen. Wolk hat das insgesamt für seinen ersten Start sehr ordentlich gemacht und konnte bereits im ersten Drive einen langen Touchdown-Pass werfen. Am Ende war insbesondere die Kölner Offense zu viel für Kiel und die Hurricanes im heißen Südstadion chancenlos.

In Berlin kam es direkt zum Rückspiel. Nach dem deutlichen 31:0 in Braunschweig hielten die Rebels diesmal besser mit und kassierten den finalen Touchdown erst neun Sekunden vor Ende. Die beiden Running Backs der Teams Betza und Edwards liefen zusammen für 243 Yards und vier Touchdowns. Bei Berlin muss sich insbesondere das Passspiel verbessern. Kiel scheint im Norden etwas abzufallen, alle anderen Teams liegen wohl relativ eng beieinander.

Ab in den Süden – Den Unicorns hinterher

Die Resultate im Süden: Saarland – Schwäbisch Hall 20:45; München – Stuttgart 62:6; Marburg – Ravensburg 20:28. Das Sport1 Spiel am Freitagabend war umkämpfter als letztlich gedacht. Die Saarländer gaben nie auf und forderten die Einhörner bis ins vierte Viertel. Schwäbisch Hall hat nun das Europapokalfinale gegen die Tirol Raiders vor sich. In München gab es einen deutlichen Sieg der Cowboys gegen letztlich überforderte Stuttgarter, die sich bereits vor der Partie von Head Coach Jeff Scurran getrennt hatten. Marburg erlebte eine spannende Begegnung, bei der die Mercenaries am Spielende ein Timeout Management an den Tag legten, bei dem der alte Andy Reid mindestens eine Träne verdrückt hätte. Ravensburg gewinnt nach der Niederlage in Hall das zweite Spiel in Serie und bringt sich schonmal in Stellung, um dem Kampf für die Playoff Plätze.

Blick voraus – die Spiele vom Wochenende

Außerhalb der Liga spielen die Unicorns das Europapokalfinale in Österreich.
Das Sport1 Spiel ist der Klassiker im Norden mit Braunschweig gegen Dresden am Samstag um 16:45 Uhr. Die Cologne Crocodiles reisen nach Potsdam. Bei den Royals konnten sie 2018 einen fantastischen Schlagabtausch gewinnen. Die Berlin Rebels sind ebenso am Samstag klarer Favorit gegen Kiel.

Im Süden steht am Samstag um 17:00 Uhr das vermeintliche Spiel um Platz sieben und damit um den Klassenerhalt an. Auf der Waldau treffen die Stuttgart Scorpions auf die Frankfurt Universe. Frankfurt war in beiden Partien bisher chancenlos, Stuttgart konnte immerhin gegen Marburg ordentlich mitspielen. Am Sonntag um 15:00 Uhr sollte es zwei enge Spiele geben. Ravensburg will den dritten Sieg in Serie gegen starke Saarland Hurricanes und die Allgäu Comets treten nach zwei Wochen Pause im Bayernduell gegen die Munich Cowboys an. Alle Spieler der Sharkwater GFL findet ihr wie immer hier.

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