Am runden Tisch: Unsere Experten blicken auf die Pac-12

An diesem Wochenende beginnt mit der Pac-12 Conference die letzte große Liga im College Football ihre kurze Herbstsaison. Unsere Experten setzen sich an den runden Tisch um die wichtigsten Themen zu besprechen.

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Der Saison-Auftakt der Pac-12 ist allerdings nicht unbedingt von vielen positiven Vibes begleitet, denn gleich zwei Spiele mussten schon Covid-bedingt abgesagt werden: Einmal Cal-Washington und dann Utah-Arizona.

Lasset uns trotzdem auf die wichtigsten Themen der Pac-12 schauen. Die Oregon Ducks hatten wir schon in einer detaillierten Vorschau. Heute folgt noch der Roundtable zu verschiedenen anderen Themen und Mannschaften.

#1 Nur sieben Spiele für die Pac-12. Darf, jetzt erstmal unabhängig von der Qualität der Mannschaften, mit so einem kurzen Schedule überhaupt ein Team Playoff-Ansprüche anmelden?

Jan Weckwerth: Ist natürlich deutlich schwieriger, weil man sich erstens wirklich gar keinen Ausrutscher erlauben darf und zweitens auch noch wirklich in jedem Spiel überzeugend auftreten sollte. Für möglich halte ich das allerdings theoretisch schon. Es gibt eben weniger Gelegenheiten, sich zu beweisen. Andererseits ist der Schedule der Big Ten lediglich zwei Partien länger, und da findet eine solche Diskussion gefühlt gar nicht statt. Also: Die Pac-12 wird es sehr schwer haben, einen Playoff-Teilnehmer zu stellen. Aber sieben eindeutige Siege für den Sieger – und die Diskussion wäre in vollem Gange.

Maximilian Länge: Ja, aber aktuell bleibt hinter Alabama, Ohio State und Clemson oder Notre Dame wohl sowieso nur noch der #4-Seed. Independent BYU und Cincinnati aus der AAC sehe ich selbst bei mehr Spielen und weißer Weste in diesem Jahr hinter einem ungeschlagenen Pac-12-Sieger. Da wiegt unter diesen aktuellen Umständen dann einfach Power-5 nochmal mehr. Voraussetzung ist natürlich auch, dass Corona dem krass eng getakteten Spielplan von sieben Spielen in sieben Wochen (inklusive Championship) keine Probleme bereitet. Gut für die Conference: Commissioner Larry Scott hat das Komitee überzeugt, das erste CFP-Ranking erst am 24. November zu veröffentlichen. So haben die Teams eine Woche mehr Zeit zu zeigen, dass sie ernstzunehmende Kandidaten sind und können höher einsteigen.

Pac-12 North

#2 Gibt es eine Mannschaft, die den Oregon Ducks ernsthafte Konkurrenz machen kann?

Jan Weckwerth: Schwer vorstellbar. Ich bin ein großer Fan von Washingtons ehemaligem DC und heutigem HC Jimmy Lake, doch bedeutet die erste Saison als Chef oftmals eine gewisse Umgewöhnung. Außerdem muss die Offense auf den wichtigsten Positionen neu bestückt werden

Oregon ist zwar durch die Opt Outs (u.a. Star-OT Penei Sewell und einige Starter der Secondary) noch etwas mehr geschwächt als die Konkurrenz, dennoch sieht das Team in einer qualitativ vielleicht nicht ganz so gut besetzten Pac-12 am stärksten aus.

Maximilian Länge: Die California Golden Bears bereiteten den Men of Oregon bereits 2019 eine Halbzeit lang Probleme, damals ohne Quarterback Chase Garbers. Nun ist der Spielmacher – mit dem Cal 2019 unbesiegt war, wenn er durchspielte – zurück und die Defense von Justin Wilcox bekommt genügend Veterans zurück, um auch 2020 Big Plays zu eliminieren. Am 5. Dezember entscheidet sich in Berkeley der Norden.

#3 Irgendwelche Hoffnungen, dass Stanford nach dem Kollaps von 2019 jetzt schon wieder eine Rolle spielen kann?

Jan Weckwerth: Ich habe im letzten Jahrzehnt mehrfach gelernt, dass man das Team von HC David Shaw niemals abschreiben darf. Allerdings war letzte Saison schon verheerend: Das physische Laufspiel – seit jeher die Stütze des Teams – funktionierte überhaupt nicht, dazu kamen gerade in der Offense einige Verletzungen. Trotz des Opt Outs von Top-OT Walker Little sollten hier aber merkliche Verbesserungen erzielt werden.

Die ebenfalls deutlich unter ihren Verhältnissen spielende Defense wurde durch Transfers ziemlich geschwächt, dazu kommt der Opt Out vom besten Spieler, CB Paulson Adebo. Auf dem Papier sieht das eher nach einer Übergangssaison aus. Doch auch hier gilt: In wenigen Spielen können einzelne Plays einen brachialen Unterschied machen.

Maximilian Länge: Der smarte David Shaw wird das Team schon irgendwie zurück in die Spur bringen nach der ersten Saison mit negativer Bilanz seit 2008. Aber neun transferierte (Teilzeit-)Starter – durch Shaw zum Wechsel ermutigt, um die beste Lösung für sich zu finden – sprechen nicht gerade dafür, dass es eine leichte Aufgabe wird.

#4 Reicht QB Chase Garbers‘ Rückkehr von Verletzung aus, damit Cal wieder wettbewerbsfähig wird?

Jan Weckwerth: Definiere „wieder“, denn im Rennen um die Krone der Pac-12 North war Cal ja schon länger nicht mehr. Immerhin: Garbers ist wohl der beste Quarterback der Golden Bears seit Jared Goff. Ansonsten haut die Offense einen nicht wirklich vom Hocker. Cal kommt mit HC Justin Wilcox (dem ehemaligen Wisconsin DC) primär über starke Verteidigungen. Allerdings müssen dort eine Menge Starter und vor allem einige Leistungsträger ersetzt werden (u.a. LB Evan Weaver und S Ashtyn Davis). Zwar kehrt CB Camryn Bynum von seinem kurzfristigen Opt Out zurück, doch in der 3er D-Line und der Secondary werden uns viele neue Gesichter begegnen. Vielleicht zu viele.

Maximilian Länge: Für eine Chance auf die Spitze des Nordens dürfte ein ununterbrochen fitter Garbers der entscheidende Faktor sein. Die Defense wird 2020 nicht von USC oder Utah auseinandergenommen und ist gut – vielleicht so gut gecoacht wie keine in der Pac-12. Aber Talent gibt’s anderswo mehr. Und deshalb benötigen die Golden Bears ein produktives und gesundes Jahr von Garbers und seinen vielen zurückkehrenden Mitspielern, um die beste Offensive der Pac-12 North zu stellen.

#5 Kann die Combo aus dem neuen Headcoach Nick Rolovich und RB Max Borghi Mike Leach bei Washington State vergessen machen?

Jan Weckwerth: Der Start von Rolovich in Pullman war auf jeden Fall suboptimal. Er drohte seinem WR Kassidy Woods, der einen Opt Out (unter anderem wegen seiner Sichelzelenanämie) wählte, mit einem möglichen Verlust seines Stipendiums, wenn er sich bei der von Pac-12-Spielern initiierten #WeAreUnited-Bewegung beteiligen würde.

Zum Sportlichen: Rolovich bringt die Run&Shoot-Offense nach Art von Mouse Davis aus Hawai’i mit. Die Offense wird also weiterhin passlastig auftreten, konzeptuell vielleicht ein wenig vertikaler ausgerichtet als die Air Raid von Mike Leach. Max Borghi ist ein spannender Running Back mit gutem Burst und Quickness sowie herausragenden Receiving- und Yards after Catch-Skills, für den ich bereits einige Zeit die Trommel rühre.

Ich erwarte, dass er etwas mehr Läufe bekommt, da Rolovichs Offense nicht ganz so eindimensional aufgestellt ist. Dies könnte auch der weiterhin starken O-Line zugutekommen.

Problem wird bei Washington State neben der neuen Offense-Philosophie aber erneut die Verteidigung sein, die nach einigen zumindest mittelmäßigen Jahren 2019 die schlechteste der sowieso nicht gerade defensivstarken Pac-12 war.

Maximilian Länge: Es ist unmöglich, Mike Leach in Pullman zu vergessen. Warum? Weil Nick Rolovich genauso ein Unsympath ist, dass sich bei seinen Aussagen zwangsläufig alle an Leach erinnern. Der Wechsel von Air Raid zu Run-and-Shoot dürfte sportlich gesehen aber keine negativen Auswirkungen auf Max Borghi haben. Unterm Strich steht immer noch großer Raumgewinn, wenngleich der 2020 wohl deutlich überwiegend durch Läufe (und weniger durch Fänge) zustande kommt.

#6 Was kann man von Washington nach dem Headcoach-Wechsel auf Jimmy Lake erwarten? Die Bestellung von John Donovan zum Offensive Coordinator war doch merklich komisch, oder?

Jan Weckwerth: Wie bereits geschrieben: Ich halte Jimmy Lake für einen der besten und kreativsten jungen Defense-Coaches im Football. Daher bin ich extrem gespannt, wie er sich nun als Head Coach schlagen wird. Die Wahl des neuen OC Donovan war in der Tat seltsam. Der ehemalige OC von Vanderbilt (erfolgreich) und Penn State (nicht erfolgreich) sowie Position Coach der Jacksonville Jaguars ist eindeutig eine kleine Lösung. Hier hätte man wohl auch die Möglichkeiten gehabt, ins höhere Regal zu greifen. Aber Lake scheint diesbezüglich klare Vorstellungen gehabt zu haben.

Die Defense sollte wieder zu den Stärken gehören. Lake experimentierte in der passlastigen Pac-12 viel mit nur 2 D-Linern und prononcierten (Off) Zone Coverage-Konzepten herum. Zwar wählten die beiden besten Spieler der Front 5/6 – DT Levi Onwuzurike und OLB Joe Tryon – den Opt Out, was eine erhebliche Schwächung ist. Dafür kann er eine der besten jungen Secondaries des Landes aufs Feld stellen: CB Trent McDuffie und S Cameron Williams haben mich 2019 als true Freshmen total überzeugt. Dazu kommt der exzellente und erfahrene Nickel-CB Elijah Molden. Diese Truppe wird einigen Quarterbacks Kopfschmerzen verursachen. Ob es zu mehr reicht, hängt dann wohl stark von einer unerfahrenen Offense mit vielen Unbekannten ab, unter anderem dem Nachfolger von Jacob Eason auf Quarterback.

Pac-12 South

#7 Wer ist der Favorit in der Southern Division?

Jan Weckwerth: Da bin ich ganz langweilig und konservativ: Favorit ist USC. Insgesamt ist die Pac-12 diese Saison nicht spektakulär gut besetzt, da sticht das Talent von USC auf der offensiven und defensiven Seite schon ein wenig heraus.

Maximilian Länge: Falsche Antwort: Utah. Langweilige Antwort: USC. Wild Card: Arizona State.

#8 USC Trojans: Ist QB Kedon Slovis der beste Quarterback der Pac-12? Hat er NFL-Potenzial?

Jan Weckwerth: Für mich ja und eindeutig ja. Ich habe ganz selten erlebt, dass ein nicht unbedingt gehypter true Freshman Quarterback (Slovis war ja „nur“ ein 3-star) bei einem großen Programm derart eingeschlagen ist wie Slovis. Er besticht durch eine herausragende Genauigkeit und Ball Placement auf allen Ebenen des Feldes sowie selbst unter Druck starke Poise in der Pocket. Daher ist er eine ideale Besetzung für die an Air-Raid-Prinzipien angelehnte Offense von OC Graham Harrell. Sein Receiving-Corps wird auch nach dem Abgang von Michael Pittman exzellent besetzt sein. Amon-Ra St. Brown und Tyler Vaughns gehören zu den besten Receivern der Pac-12, und dahinter gibts jede Menge Tiefe mit dem großen Target Drake London (Breakout-Kandidat) und den Top-Recruits Bru McCoy und dem explosiven Gary Bryant. Diese Pass-Offense wird wieder exzellente Zahlen auflegen. 

Maximilian Länge: Enges Rennen zwischen Kedon Slovis und Jayden Daniels bei den Arizona State Sun Devils, die beide als Freshmen schon sehr effizient warfen. Für Slovis spricht die Genauigkeit. Für Daniels die Anzahl der Game-Winning Drives. Bei Slovis habe ich alles zwischen zukünftiger First Rounder und Late Rounder gelesen. Da er noch nicht einmal eine komplette Saison am College absolviert hat, belasse ich es mal dabei, die Frage nach NFL-Potenzial knapp mit einem Ja zu beantworten.

#9 Wie lange kann sich Clay Helton noch als USC-Coach halten, bzw. denkst du, dass die Saison 2020 zu kurz ist um einen Trainerwechsel überhaupt ins Spiel zu bringen?

Jan Weckwerth: Wenn eine Katze sieben Leben hat, wie viele hat dann Clay Helton? Helton gilt nun schon seit Jahren als lame duck, was sich auch sehr deutlich im Abfall bei den Recruiting-Rankins zeigt. Eigentlich ist er ein guter Recruiter, aber wer will schon zu einem Team kommen, dessen Coach permanent auf dem heißen Stuhl sitzt.

Ich könnte mir schon vorstellen, dass man bei einer weiteren Enttäuschung die Reißleine zieht. Andererseits ist es erstaunlich, dass Helton sowohl den begehrten OC Harrell zum Bleiben bewegen konnte als auch mit dem neuen DC Todd Orlando (zuvor DC von Texas) einen prominenten Namen verpflichten konnte. Orlando wird eine Schlüsselrolle einnehmen: Gelingt es ihm, die nominell stark besetzte Trojans-Defense zumindest ins obere Mittelfeld zu führen, sind die Trojans ein heißer Kandidat auf den Pac-12-Titel. Trotz des Opt Outs von Star-DT Jay Tufele sollte dies aufgrund extrem viel Talent (u.a. der junge EDGE Drake Jackson, der unterschätzte Thumper ILB Palaie Gaoteote sowie die tiefe Secondary um S Talanoa Hufanga) eigentlich möglich sein.

#10 Kann Utah nach der fantastischen letzten Saison noch einmal groß aufspielen, jetzt wo mit QB Tyler Huntley und RB Zack Moss zwei Säulen das Team verlassen haben?

Jan Weckwerth: So leid es mir tut: Ich glaube, dass 2019 für die Utes aufgrund ihres erfahrenen Kaders eine einmalig gute Chance auf den Pac-12 Titel bestand. Diese konnte leider nicht genutzt werden.

Ehrlich gesagt mache ich mir dabei um die Offense weniger Sorgen als um die Defense. Natürlich wiegt der Verlust von Huntley und Moss schwer. HC Kyle Whittingham hat ein paar Optionen auf Quarterback (unter anderem South Carolina Transfer Jake Bentley). Dazu bleibt eine starke O-Line und ein zwar nicht spektakuläres, aber vielseitiges Receiving-Corps um TE Brant Kuithe, der ein absolutes Breakout-Jahr feiern konnte.

In der Defense ist der Verlust ungleich größer. Sage und schreibe sechs Starter wurden gedraftet (DE Anae, DTs Fotu & Penisini, CB Johnson, S Burgess & Blackmon), zwei weitere Starter kamen als UDFAs unter – für ein kleineres Power 5-Programm schon eine enorme Anzahl. Ich traue Whittingham als exzellentem Defense-Coach durchaus zu, die Verluste zumindest einigermaßen aufzufangen. Dennoch: Abseits von do-it-all LB Devin Lloyd ist wenig Erfahrung vorhanden, und die Depth Chart beinhaltet eine ganze Menge Freshmen.

Maximilian Länge: Nein, groß aufspielen nicht. Neun Starter in der Defensive verloren (inklusive der kompletten Secondary) und dazu die zwei angesprochen Offensiv-Playmaker. Fürs Liga-Mittelfeld und Bowl Eligibility sollte es dennoch reichen, weil von der Konkurrenz nur Arizona State und USC ganz oben anklopfen.

#11 Wie bekommt Chip Kelly die UCLA Bruins wieder in die Gänge?

Jan Weckwerth: Puh, da stellst du mir eine Frage. Wenn ich das wüsste, wäre ich wohl selber Coach. So richtig viel Hoffnung hat auch Kellys zweite Saison nicht verbreitet. Vielleicht kann man sich an den Strohhalm klammern, dass die Offense wirklich sehr jung war?

Anyway, was muss alles passieren? Zunächst mal sollte QB Dorian Thompson-Robinson (kurz DTR) endlich einmal konstant sein Potenzial abrufen und nicht innerhalb von wenigen Plays zwischen Top-Playmaker und Kreisklasse schwanken. Er hat mit Slot WR Kyle Phillips eine verlässliche underneath-Waffe. RB/WR/RS Playmaker Demetric Felton halte ich für einen extrem interessanten Sleeper. Wenn dann auch noch die O-Line im Passblock besser hält, könnte die Offense überraschen. Sind natürlich viele „ifs“.

Nützt aber nichts, wenn sich die Defense nicht um Welten steigert. Die Bruins stellten die zweitschlechteste Pass-Defense des gesamten Landes, bei der nun noch der eindeutig beste Spieler CB Darnay Holmes fehlt. Hoffnung besteht hier vor allem durch eine starke D-Line um Osa Odighizuwa und einige Grad Transfers, die die Qualität der Secondary anheben sollen. Bleibe da jedoch eher skeptisch.

Maximilian Länge: Das Kelly-Spektakel der Oregon-Jahre war an bestimmte Spielertypen gebunden. In Jahr drei seiner Zeit in Los Angeles dürfte die Talentakquise in diesem Bezug endlich fruchten. Länger wird der Geduldsfaden bei den Bruins-Verantwortlichen kaum sein.

#12 Und finally: Irgendetwas, was dich an den beiden Wüsten-Unis Arizona und Arizona State interessiert?

Jan Weckwerth: Unbedingt. Arizona State hatte mit QB Jayden Daniels einen der besseren Freshman-QBs der vergangenen Saison. Daniels spielte weitgehend fehlerfrei und enorm erwachsen für einen unerfahrenen Quarterback. Er könnte nun den nächsten Entwicklungsschritt nehmen. Trotz der Abgänge von RB Eno Benjamin und WR Brandon Aiyuk verfügen die Sun Devils über weitere spannende Skillplayer. Insbesondere deep threat WR Frank Darby ist zu beachten und könnte die Reihe der NFL-WR fortsetzen.

Die Defense von HC Herm „We play to win the game” Edwards spielte überdurchschnittlich und überraschte insbesondere gegen den Lauf. Ich halte diese Truppe für unterschätzt und würde mich nicht wundern, wenn sie 2020 zu den besten der Pac-12 gehört. Passrush und Secondary müssen sich noch etwas steigern, aber gerade in letzterer ist viel Potenzial vorhanden (u.a. mit den CBs Chase Lucas und Jack Jones sowie S Aashari Croswell). Die Sun Devils könnten meiner Ansicht nach überraschen.

Bei Arizona sieht es trüber aus. HC Kevin Sumlin steht nach zwei enttäuschenden Saisons bereits etwas unter Druck. Die Offense sollte um So. QB Grant Gunnell einigermaßen okay aufgestellt sein. Gunnell überraschte als Freshman im 2-QB-System neben Khalil Tate und wird nach dessen Abgang nun alleiniger Starter sein. Die Defense spottete allerdings jeder Beschreibung und kämpfte mit der von UCLA erbittert um den letzten Platz in der Pac-12. Sumlin verpflichtete den ehemaligen Iowa State HC Paul Rhoads als neuen Defensive Coordinator. Hier sehe ich aber zu wenig Talent, um oben angreifen zu können.

Maximilian Länge: Spielmacher Jayden Daniels und gutes Recruiting bei den Sun Devils. Vielleicht bringt Sophomore Daniels Arizona State in Reichweite zu USC. Ansonsten interessiert mich nur die Tatsache, dass keines der beiden Teams den Oregon Ducks dieses Jahr die Playoffs versauen könnte.

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Thomas Psaier
Football-Blogger seit 2010. Allesfresser in NFL und College Football.
Jan Weckwerth
College Football- und Draft-Veteran. Podcaster. Sportromantiker. Running game still matters.
Maximilian Länge
Digitaler Allrounder. Irgendwo zwischen Carroll-Apologet und Wilson-Gourmand. PNW-Romantiker.

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