A Football Life – Jonas Arand

Jonas Arand stellt sich vor: Liebe für Aaron Rodgers, ein Hang zu Statistik und Begeisterung für das Projekt. Und natürlich: die Draft.

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Das Projekt Lead Blogger ist entstanden, weil sich Leute aus den verschiedensten Bereichen des American Footballs zusammengetan haben, um auf dieser Plattform ein großes Themenspektrum vielseitig und kompetent abzudecken und sich untereinander zu vernetzen. Wir stellen sie in den kommenden Wochen mit Hilfe von fünf Fragen vor. Heute: Analytics-Autodidakt und Sportdoku-Fan Jonas Arand.

Welcher Spieler/Trainer/Funktionär hat deine Liebe zum American Football maßgeblich beeinflusst?

Eindeutig Aaron Rodgers. Auch wenn mir meine Hingabe zu Analytics diesbezüglich letztendlich keinen Gefallen getan hat, gibt es keinen Spieler, der mich so mitgenommen hat. Und als Persönlichkeit, soweit ich das beurteilen kann, gibt es wenige in der Welt des Sports, die an seine Strahlkraft, aber auch Authentizität heran reichen. Allein seine jüngsten Aussagen über psychische Probleme haben mir wieder gezeigt, was für ein grandioser Typ er ist. Weit über den Sport hinaus.

Und ansonsten muss ich hier noch Ran erwähnen, die mich dem Sport sehr nah gebracht haben und ihn mir verständlich aufbereitet haben. Ich glaube, ohne dieses Programm und Adrian Franke würde ich heute noch auf die NFL schauen wie auf Baseball: wie ein Schwein ins Uhrwerk.

Was hat dich überzeugt, bei Lead Blogger mitzumachen?

Auf Twitter stellte ich Fragen zu R und NFL, weil mich das faszinierte. So kam ich ins Gespräch mit Florian Schmitt und hatte die Idee, ein Tutorial aufzuziehen, das mich in dem Prozess begleitet und anderen einen besseren Einstieg ermöglicht. Er fand die Idee super und erzählte mir vom Blog. Ich war anfangs etwas unsicher, ob ich als recht unerfahrener Schreiber in ein solch ausgeklügeltes Projekt passe. Überzeugen musste mich keiner, das Konzept hat mich begeistert. Und dann wird mir auf Augenhöhe begegnet, geholfen und Wissen vermittelt. Täglich.

Stats oder Tape?

Stats, logo. Wobei ich eigentlich gerne mehr Tape schauen und verstehen würde. Zahlen sind aber um einiges einfacher zu durchdringen für mich als O-Line-Schemes, Route-Trees und Coverages. Was nicht ist, kann ja noch werden. Nur macht es mir die unfassbare Datenmenge und die Möglichkeiten, damit zu spielen, schwer, mich ins Tape zu vertiefen.

Darüber hinaus befasse ich mich auch gerne mit den Themen, die den Sport umgeben. Für mich ist Sport immer politisch und damit befasse ich mich, darüber schreibe ich. Dann bleibt leider wenig Zeit für Tape-Studium, zumal ich da auch autodidaktisch einiges aufholen müsste.

Wenn du Football spielen würdest: Welche Position wäre es?

Das habe ich mich oft gefragt und um ehrlich zu sein: Meine Position ist die, in der ich bin… auf der Couch. Hätte ich die Schnelligkeit, die ich mit 18 hatte, gepaart mit meinem heutigen Körper, könnte ich mir vorstellen Off-Ball Linebacker oder Strong Safety zu spielen. Auf jeden Fall Defense.

Wann hast du beim Football zuletzt geweint? / Dein emotionalster Footballmoment?

Ich werde am ehesten bei Sportdokus emotional. Die letzte Staffel “Last Chance U” hat dafür mehr als genug Momente geliefert. Ansonsten habe ich letztens wieder Remember the Titans geschaut und den kompletten Film lang geweint.

Der oder die Draft?

Jonas Arand bei Twitter folgen.

Texte von Jonas Arand.

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